Brandenburg verbindet

Wien (OTS) - Der Einladung zur Wirtschafts- und Innovationspartnerschaft am 3. März 2010 folgten mehr als 70 Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus Österreich und einige aus Bratislava. Bei der Präsentation in der Wiener "Aula der Wissenschaft" wurden Möglichkeiten neuer Kooperationen mit Österreich beleuchtet.

Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Brandenburg, bot seine Service-Plattform als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen im Zusammenhang mit Kooperation, Markterweiterung und Ansiedlung an. In Vertretung des brandenburgischen Wirtschaftsministers bekundete er die Bereitschaft nicht nur höchste Förderungen - EU Ziel-1-Gebiet -sondern vor allem auch qualifizierte Arbeitskräfte und perfekte Infrastruktur bereit zu stellen. "Die Produktivität in Brandenburg ist auf hohem deutschem Niveau" und "Wir garantieren volle Unterstützung aus einer Hand für alle Bereiche" waren seine zentralen Botschaften.

Zwei Auszeichnungen charakterisieren Brandenburg: es ist Deutschlands Nummer Eins für erneuerbare Energien und eine der drei besten Unternehmerregionen Europas. Das Land rund um Berlin besitzt die höchste Forschungsdichte in Deutschland und garantiert die Verfügbarkeit hervorragend ausgebildeter Fachkräfte. Das Zentrum für Forschung und Entwicklung liegt in Cottbus, mit der Technischen Universität, der Fachhochschule und dem Fraunhoferinstitut.

Der Industriepark "Schwarze Pumpe" im benachbarten Spremberg bietet in dieser geografisch günstig gelegenen Region - jeweils nur etwa eine Stunde von Berlin, dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg International und von Dresden entfernt - komplett aufgeschlossene Entwicklungsflächen jeder Größe und Qualität. Dazu kommt hohe Lebensqualität mit beispielsweise 3000 Seen und Wellnesseinrichtungen im Spreewald sowie ein voll ausgebautes Netz an Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und ein dichtes Kulturangebot.

Wie sich diese Möglichkeiten in der Praxis auswirken, zeigten erfolgreiche Unternehmen aus der Region in kurzen Portraits. Zu den größten gehören die österreichische W. Hamburger Papierfabrik und die mit der Produktion von Silizium befasste Schmidt-Gruppe.
Direkte Kooperationsgespräche führten spontan Walter Durchschlag, Montanwerke Brixlegg betreffend den Lausitzer Kupferbergbau oder auch Andreas Ausserhofer von Grünkraft mit einem innovativen Produzenten von Algen und Aquakulturen. Stefan Zapotocky, BAST AG, zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten in dieser Wachstumsregion.

Im Sinne des Centrope-Modells, das vom Wiener Stadtplanungsdirektor Kurt Puchinger präsentiert wurde, ging es dann mit dem TwinCityLiner auf der Donau nach Bratislava. Die Vertrer der Unternehmen und Regierungsstellen aus allen drei Ländern nützten die Zeit für ein persönliches Kennenlernen und Informationsaustausch. Unter der Leitung von Ivan Carnogursky vom international agierenden Projektentwickler IPEC wurden auch slowakische Unternehmen in diese grenzüberschreitende Partnerschaft eingebunden.

"Wir erwarten Sie" war die Botschaft der Bürgermeister Franz Szymanski von Cottbus und Klaus-Peter Schulze von Spremberg, ergänzt durch ein herzliches "Glück auf!".

Auszug weitere Teilnehmer: Wolfgang Haider (Borealis), Johannes Mörtl (PricewaterhouseCoopers), Karl-Ernst Ambrosch (Austrian Institute of Technology), Josef Taus (MTH Holding), Albin P. Leismüller (Swarco), Andreas Schumann (Puzzle Aquakulturen), Andreas Ausserhofer (Grünkraft) und Ivan Carnogursky (IPEC)

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