• 05.03.2010, 13:24:16
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Neue Kinik in Hollenburg vor Bauverhandlung

Bgm. Inge Rinke: "Klinik bringt einen kräftigen Wirtschaftsimplus für Krems und die ganze Region und 70 neue Arbeitsplätze."

Krems (OTS) - Im Kremser Stadtteil Hollenburg soll noch im
Frühjahr grünes Licht für der Errichtung einer Klinik mit 100 Betten
gegeben werden. Das Haus wird als Sonderkrankenanstalt für
psychiatrische Rehabilitation geführt und soll noch im Sommer 2011 in
Betrieb gehen.

Die Klinik wird unter privater Trägerschaft der Sanlas Holding mit
Alleineigentrümer Prim. Dr. Günter Nebel für Patienten mit
psychiatrischen Störungen eingerichtet. Geplant sind 100 Betten und
ein angeschlossener Teil als Tagesklinik. Für die sechswöchigen
Therapien werden von der Pensionsversicherungsanstalt die Kosten
übernommen. Darüber hinaus sollen in einem 20-Suiten-Gesundheitshotel
in- und ausländische Privatzahler behandelt werden.

"Für Krems und die ganze Region bringt dieses Projekt einen
kräftigen Wirtschaftsimpuls und eine Aufwertung des
Gesundheitsstandortes", freut sich Bürgermeisterin LAbg. Inge Rinke
über Investitionen von rund 15 Mio. Euro und 70 neue Arbeitsplätze.
Die Zusammenarbeit der neuen Klinik mit den Gesundheitseinrichtungen
der Region, dem Landesklinikum Krems und der Krankenpflegeschule sei
ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des
Gesundheitsstandortes Krems mit einer Vielzahl medizinischer und
gesundheitsorientierter Einrichtungen, so Rinke.

Für Patienten aus ganz Österreich

Psychiatrische Erkrankungen sind ein zunehmendes
gesellschaftliches Problem und haben neben dem persönlichen Leid
häufig schädigende Auswirkungen auf die berufliche Situation. Dies
hat umgekehrt wiederum einen negativen Einfluss auf die psychische
Verfassung der Betroffenen.

Während eines sechswöchigen Aufenthaltes wird den Patienten in der
neuen Klinik ein umfangreiches Therapieprogramm geboten, mit dem
Ziel, nach Möglichkeit wieder in ein geregeltes Berufleben und in
verbesserte soziale Verhältnisse zurückzufinden. In psychiatrischen
Rehabilitationseinrichtungen befinden sich vor allem Patienten mit
depressiven und psychosomatischen Erkrankungen sowie mit
Angststörungen und den verschiedensten Belastungsproblemen wie etwa
Burnout. Das Rehabilitationsangebot der Klinik in Hollenburg ist
überregional für Patienten aus ganz Österreich und stellt eine ideale
Ergänzung zum Angebot für Akuterkrankte dar.

Die Bauverhandlung für die neue Klinik ist im Frühjahr geplant,
der Baubeginn im Sommer. Im Sommer 2011 soll der Betrieb aufgenommen
werden.

Rückfragehinweis:
Doris Denk, Tel. 02732/801-222, oder
DI Christian Kehrer (Sanlas Holding), Tel. 0664/2814770

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/981

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