ÖH WU: Zugangsbeschränkung schon längst Alltag für Studierende - mehr als 80 % stecken im 1. Abschnitt

Studierende leiden unter Selektionsprüfungen und schlechter Betreuung

Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der WU Wien (ÖH WU) spricht sich in der momentanen Diskussion um die Neuregelung des Hochschulzugangs an den Österreichischen Universitäten für eine Versachlichung der Diskussion aus. "Faktum ist, dass es an der WU schon längst Zugangsbeschränkungen gibt. So sind heute rund 19.500 Studierende für ein Bachelorstudium an der WU inskribiert. Den 1. Studienabschnitt und damit die Studieneingangsphase, haben allerdings bis heute nicht einmal 3500 Bachelorstudierende abgeschlossen. Viele von ihnen kommen lange Zeit nicht weiter oder geben auf; das Frustrationspotential ist extrem hoch. Wer das nicht als Zugangsbeschränkung identifizieren kann ist entweder blind oder höchst naiv.", so Stefan Kilga, Vorsitzender der ÖH WU.

Kilga kritisiert dabei vor allem die Untätigkeit der Österreichischen Bildungspolitiker. Kilga: "Dass unsere Politiker den Kopf in den Sand stecken und die Realität ignorieren ist uns leider nur zu gut bekannt. An den Problemen von uns Studierenden wird sich dadurch aber nichts ändern. So ist es schlichtweg eine Farce, dass einerseits nicht ansatzweise genügend Geld und Ressourcen für ein vernünftiges Studium bereitgestellt werden, und andererseits den Universitäten keine Möglichkeiten zu einem geregeltem Zugang eröffnet werden. Die Studierenden sind jedenfalls die Leidtragenden dieser großkoalitionären Unentschlossenheit."

So fordert Kilga abschließend, "Ministerin Karl und ihr Koalitionspartner müssen jetzt rasch handeln. Weiter so zu tun, als ob alles "eh schon irgendwie" funktionieren wird, ist absolut unverantwortlich. Wir brauchen wesentlich mehr Geld oder einen geregelten Zugang. Allen Realitätsverweigerern in der Regierungsmannschaft rate ich daher: Ziehen Sie den Kopf aus dem Sand!"

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