- 04.03.2010, 12:59:15
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ÖH WU: Zugangsbeschränkung schon längst Alltag für Studierende - mehr als 80 % stecken im 1. Abschnitt
Studierende leiden unter Selektionsprüfungen und schlechter Betreuung
Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der WU Wien (ÖH WU)
spricht sich in der momentanen Diskussion um die Neuregelung des
Hochschulzugangs an den Österreichischen Universitäten für eine
Versachlichung der Diskussion aus. "Faktum ist, dass es an der WU
schon längst Zugangsbeschränkungen gibt. So sind heute rund 19.500
Studierende für ein Bachelorstudium an der WU inskribiert. Den 1.
Studienabschnitt und damit die Studieneingangsphase, haben allerdings
bis heute nicht einmal 3500 Bachelorstudierende abgeschlossen. Viele
von ihnen kommen lange Zeit nicht weiter oder geben auf; das
Frustrationspotential ist extrem hoch. Wer das nicht als
Zugangsbeschränkung identifizieren kann ist entweder blind oder
höchst naiv.", so Stefan Kilga, Vorsitzender der ÖH WU.
Kilga kritisiert dabei vor allem die Untätigkeit der Österreichischen
Bildungspolitiker. Kilga: "Dass unsere Politiker den Kopf in den Sand
stecken und die Realität ignorieren ist uns leider nur zu gut
bekannt. An den Problemen von uns Studierenden wird sich dadurch aber
nichts ändern. So ist es schlichtweg eine Farce, dass einerseits
nicht ansatzweise genügend Geld und Ressourcen für ein vernünftiges
Studium bereitgestellt werden, und andererseits den Universitäten
keine Möglichkeiten zu einem geregeltem Zugang eröffnet werden. Die
Studierenden sind jedenfalls die Leidtragenden dieser
großkoalitionären Unentschlossenheit."
So fordert Kilga abschließend, "Ministerin Karl und ihr
Koalitionspartner müssen jetzt rasch handeln. Weiter so zu tun, als
ob alles "eh schon irgendwie" funktionieren wird, ist absolut
unverantwortlich. Wir brauchen wesentlich mehr Geld oder einen
geregelten Zugang. Allen Realitätsverweigerern in der
Regierungsmannschaft rate ich daher: Ziehen Sie den Kopf aus dem
Sand!"
Rückfragehinweis:
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Email: [email protected]
Tel.: +43 699 19711287
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/107
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