• 04.03.2010, 10:57:52
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VSStÖ: Absage an Ministerin Karls Zugangsbeschränkungspläne

Eine gerechte Gesellschaft braucht offene Hochschulen!

Wien (OTS) - "Zugangsbeschränkungen in allen Fächern wären der
Untergang der Hochschulbildung," zeigt sich Sophie Wollner,
Bundesvorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ)
wegen der Aussagen der ÖVP-Wissenschaftsministerin Karl schockiert.

"Zu behaupten, dass Zugangsbeschränkungen weniger sozial selektiv
wären, ist schlicht und einfach eine Verhöhnung der Studierenden,"
ist Wollner empört. "Wie zum Beispiel der EMS-Test oder Studien in
England und den USA zeigen, sind alle Formen von
Zugangsbeschränkungen massive Hürden für Menschen aus sozial
schwächeren Familien und für Frauen."

"Ministerin Karl geht den Gehrer-Hahn-Weg weiter: Sie will
Elitestudien für wenige, die es sich leisten können. Dass die ÖVP
kein Interesse an einer möglichst hohen Bildung für möglichst viele
junge Menschen hat, wissen wir ja schon lange. Jetzt liegt der Ball
bei der SPÖ, nicht umzufallen und die ÖVP mit ihren
Elitenwunschträumen gegen die Wand fahren zu lassen. Ansonsten werden
wir Studierende laut aufschreien und für unser Recht auf Bildung
kämpfen," kündigt Wollner an.

Rückfragehinweis:
Stefanie Grubich, VSStÖ Pressesprecherin
0676/385 88 13, [email protected], www.vsstoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/375

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