VSStÖ: Absage an Ministerin Karls Zugangsbeschränkungspläne

Eine gerechte Gesellschaft braucht offene Hochschulen!

Wien (OTS) - "Zugangsbeschränkungen in allen Fächern wären der Untergang der Hochschulbildung," zeigt sich Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) wegen der Aussagen der ÖVP-Wissenschaftsministerin Karl schockiert.

"Zu behaupten, dass Zugangsbeschränkungen weniger sozial selektiv wären, ist schlicht und einfach eine Verhöhnung der Studierenden," ist Wollner empört. "Wie zum Beispiel der EMS-Test oder Studien in England und den USA zeigen, sind alle Formen von Zugangsbeschränkungen massive Hürden für Menschen aus sozial schwächeren Familien und für Frauen."

"Ministerin Karl geht den Gehrer-Hahn-Weg weiter: Sie will Elitestudien für wenige, die es sich leisten können. Dass die ÖVP kein Interesse an einer möglichst hohen Bildung für möglichst viele junge Menschen hat, wissen wir ja schon lange. Jetzt liegt der Ball bei der SPÖ, nicht umzufallen und die ÖVP mit ihren Elitenwunschträumen gegen die Wand fahren zu lassen. Ansonsten werden wir Studierende laut aufschreien und für unser Recht auf Bildung kämpfen," kündigt Wollner an.

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