- 02.03.2010, 20:05:06
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WK-Wahl: RFW-Spitzenkandidat Matthias Krenn ist schockiert über das neuerliche Absinken der Wahlbeteiligung auf ca. 40 Prozent
Ein Anteil von 60 Prozent an Nichtwählern spricht eine zu klare Sprache und steht für eine Abwahl der WB-Kammerführungen!
Wien (OTS) - Die Wahlbeteiligung für die Wirtschaftskammer-Wahl
ist stetig am Sinken und wird jetzt wahrscheinlich bei dieser Wahl
einen neuen Tiefpunkt erreichen. Bald werden nur noch mehr die
Funktionäre wählen gehen, so WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn in
einer Aussendung.
Das Ergebnis der Wahlbeteiligung ist das negative Spiegelbild eines
längst überholten Bürokratie- und Kammersystems, welches die
Unternehmer zunehmend einfach nicht mehr interessiert. Nicht nur,
dass die Kammern mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ in den
Verfassungsrang erhoben wurden, so hat der Wirtschaftsbund auch noch
auf Kosten der Pflichtmitglieder Millionen an Euro in eine
ungerechtfertigte Eigenwerbung gesteckt. Aber was nicht geschehen
ist: Man hat die die Sprache des einfachen Kammermitgliedes nicht
mehr gehört und verstanden. Und das motiviert auch nicht gerade zum
Urnengang.
Wenn angeblich mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmer mit den
Leistungen der Wirtschaftskammer zufrieden waren und sind, dann
stellt sich für mich die Frage, warum nun diese niedrige
Wahlbeteiligung den Beteuerungen über die Zufriedenheit mit der
Kammer so dermaßen Lügen straft. Oder sind hier nur etwa die
Funktionäre des Wirtschaftsbundes gefragt worden?
Die Wahrheit wird uns nun jetzt präsentiert. Bei einem so eklatanten
Absinken der Wahlbeteiligung wäre es nun dringend an der Zeit, dass
sich die Damen und Herren Wirtschaftsbund-Kammerpräsidenten Gedanken
darüber machen, ob ihre Art und Weise der Führung einer
Interessensvertretung noch den eigentlichen Wünschen ihrer
Pflichtmitglieder entspricht.
Wir, der RfW, haben uns bei dieser Wahl als dynamische, moderne
Alternative fernab von Parteienzwang positioniert und angeboten. Wir
stehen für eine dringende Reform des Kammersystems, sowie für eine
Demokratisierung des Kammerwahlrechtes. Es muss möglich sein, die
Kammern so wie in der Privatwirtschaft kunden- und
mitgliederorientiert zu führen, um so dem hohen Nicht-Wähler-Anteil
von 60 Prozent entgegen zu wirken, schloss Krenn seine Ausführungen.
Rückfragehinweis:
RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
mailto:[email protected]
http://www.rfw.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/185
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