BZÖ-Grosz: Argumentation Prolactals an Schwachsinnigkeit kaum zu überbieten

"Erkrankungen begannen Juni und Juli 2009 und können auf betriebsinterne Fehler nicht zurückzuführen sein"

Graz/Wien (OTS) - "Mit der heutigen Argumentation Prolactals,
wonach der betriebsinterne Fehler - der seit Juni und Juli 2009 zu schweren Erkrankungen und Todesfällen in Österreich führt - auf einen betriebsinternen Fehler im Jahr 2009 zurückzuführen ist, ist klar, dass der Fehler innerhalb des Betriebes nach wie vor noch nicht gefunden ist. Die heutige Argumentation dieses europäischen Lebensmittelkonzerns mit zufälligem Sitz in Hartberg, ist insofern an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten, da ein Betriebsfehler aus dem November 2009 wohl nicht für Tote und Erkrankte der Monate zuvor verantwortlich gemacht werden kann. Einmal mehr zeigt sich, dass diese Firma weder verlässlich noch vertrauenswürdig ist, was nicht zuletzt durch die Falschkennzeichnung eines holländisch-deutschen Produktes manifestiert ist", sagte heute der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz.

"Angesichts des "Zustandes" dieses Unternehmens war es daher absolut fahrlässig und vorsätzlich, dass Gesundheitsminister Alois Stöger, diesem Unternehmen das Krisenmanagement überließ, anstatt durch eigene Behörden selbstständig tätig zu werden", kritisierte Grosz.

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