NÖ will Lockerung des Vergaberechts beibehalten:

Unterstützt regionale Betriebe!

St. Pölten (OTS) - Die sogenannte Schwellenwerteverordnung soll über das Jahr 2010 hinaus verlängert werden, fordern Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und WK-Präsidentin Sonja Zwazl.

Die seit Mai vergangenen Jahres geltende Schwellenwert-Verordnung hat vor allem Klein- und Mittelbetrieben einen leichteren Zugang zu Vergaben eröffnet. Damit ist nunmehr eine Direktvergabe durch die öffentliche Hand bis zu 100.000 Euro möglich, bei "nicht-offenen Verfahren" im Baubereich sogar bis 1 zu einer Million Euro. Bohuslav und Zwazl sehen sich in ihrer Forderung nach einer Verlängerung der Verordnung durch eine von der NÖ Bauinnung durchgeführte Umfrage bestätigt, wonach sich über 80 Prozent der befragten Betriebe für eine Verlängerung der Verordnung aussprechen.

Wie sich diese Lockerung der vergaberechtlichen Bestimmungen konkret auswirkt, hat die KMU Forschung Austria in einer von der Wirtschaftskammer Steiermark in Auftrag gegebenen Studie untersucht:
Demnach bringt eine Million Euro zusätzlichen Auftragsvolumens bis zu 10 neue Arbeitsplätze in der betroffenen Region. Als weitere positive Effekte kommen noch höhere Abgaben und die gestiegene Kaufkraft hinzu.

Wirkungsvolles Instrument
"Die höheren Schwellenwerte sind ein wirkungsvolles Instrument für öffentliche Auftraggeber, um schnell und unkompliziert Auftrage an die regionale Wirtschaft zu vergeben", betont Zwazl. Sie weist darauf hin, wie wichtig es angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage sei, die Wertschöpfung in den Regionen zu halten und auszubauen:
"Hier gehören unsere Betriebe unbedingt unterstützt!"

Aller Voraussicht nach werde 2011 das Wirtschaftswachstum noch nicht ausreichen, um die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Speziell an die Adresse des Finanzministers gerichtet, führen Bohuslav und Zwazl ins Treffen, "dass die Verlängerung der Verordnung eine konjunkturbelebende Maßnahme wäre, welche den Staat nichts kostet".

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