• 28.02.2010, 12:00:11
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  • OTS0027 OTW0027

NÖ will Lockerung des Vergaberechts beibehalten:

Unterstützt regionale Betriebe!

St. Pölten (OTS) - Die sogenannte Schwellenwerteverordnung soll
über das Jahr 2010 hinaus verlängert werden, fordern
Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und WK-Präsidentin Sonja
Zwazl.

Die seit Mai vergangenen Jahres geltende Schwellenwert-Verordnung hat
vor allem Klein- und Mittelbetrieben einen leichteren Zugang zu
Vergaben eröffnet. Damit ist nunmehr eine Direktvergabe durch die
öffentliche Hand bis zu 100.000 Euro möglich, bei "nicht-offenen
Verfahren" im Baubereich sogar bis 1 zu einer Million Euro. Bohuslav
und Zwazl sehen sich in ihrer Forderung nach einer Verlängerung der
Verordnung durch eine von der NÖ Bauinnung durchgeführte Umfrage
bestätigt, wonach sich über 80 Prozent der befragten Betriebe für
eine Verlängerung der Verordnung aussprechen.

Wie sich diese Lockerung der vergaberechtlichen Bestimmungen konkret
auswirkt, hat die KMU Forschung Austria in einer von der
Wirtschaftskammer Steiermark in Auftrag gegebenen Studie untersucht:
Demnach bringt eine Million Euro zusätzlichen Auftragsvolumens bis zu
10 neue Arbeitsplätze in der betroffenen Region. Als weitere positive
Effekte kommen noch höhere Abgaben und die gestiegene Kaufkraft
hinzu.

Wirkungsvolles Instrument
"Die höheren Schwellenwerte sind ein wirkungsvolles Instrument für
öffentliche Auftraggeber, um schnell und unkompliziert Auftrage an
die regionale Wirtschaft zu vergeben", betont Zwazl. Sie weist darauf
hin, wie wichtig es angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen
Lage sei, die Wertschöpfung in den Regionen zu halten und auszubauen:
"Hier gehören unsere Betriebe unbedingt unterstützt!"

Aller Voraussicht nach werde 2011 das Wirtschaftswachstum noch nicht
ausreichen, um die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Speziell an die Adresse des Finanzministers gerichtet, führen
Bohuslav und Zwazl ins Treffen, "dass die Verlängerung der Verordnung
eine konjunkturbelebende Maßnahme wäre, welche den Staat nichts
kostet".

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer NÖ, Kommunikationsmanagement, Landsbergerstraße 1, 3100 St. Pölten
Tel.: (++43-0) 2742 / 851 DW 14100
mailto:kommunikation@wknoe.at
http://wko.at/noe

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/239

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