• 27.02.2010, 19:37:54
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KÄRNTNER TAGESZEITUNG - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Ein Land auf der Suche

Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist anders geworden. Ist es das?
Rekordverschuldung! Politikverdrossenheit! Freunderlwirtschaft!
Frage: Hat es das nicht immer gegeben? Die Schulden, sie haben sich
nicht von heute auf morgen angehäuft. Die Politikverdrossenheit, sie
hat sich nicht überfallsartig breitgemacht. Die Freunderlwirtschaft,
sie wurde nicht erst gestern erfunden. Was also hat sich verändert?
Etwa die Sensibilität der Menschen angesichts dieser Geballtheit an
Dreistigkeit und Unvermögen? Vielleicht. Oder aber: Die Krise, von
der man seit eineinhalb Jahren weiß, hat sich ganz langsam bis zu den
Menschen vorgearbeitet. Ist angekommen in ihrem Alltag. Und nährt
dort die Unzufriedenheit ... Kärnten murrt. Auch über seine eigene
Kurzsichtigkeit. Über seine Wahl, mit der es vor einem Jahr
Geschichte geschrieben hat. Zeit zur Umkehr? - Neuwahlen wird es so
schnell nicht geben. Weil (noch) keine Partei von sich sagen kann:
Wir haben den Inhalt. Wir haben die Personen. Wir haben die
Kompetenz. Und: Wir haben die Größe, parteipolitische Grenzen zu
sprengen, weil wir das Ganze im Auge haben. Kärnten nämlich.

Rückfragehinweis:
Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, Mag. Claudia Grabner, Tel.: 0463/5866-532, E-Mail: claudia.grabner@ktz.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

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