KÄRNTNER TAGESZEITUNG - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Ein Land auf der Suche

Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist anders geworden. Ist es das? Rekordverschuldung! Politikverdrossenheit! Freunderlwirtschaft! Frage: Hat es das nicht immer gegeben? Die Schulden, sie haben sich nicht von heute auf morgen angehäuft. Die Politikverdrossenheit, sie hat sich nicht überfallsartig breitgemacht. Die Freunderlwirtschaft, sie wurde nicht erst gestern erfunden. Was also hat sich verändert? Etwa die Sensibilität der Menschen angesichts dieser Geballtheit an Dreistigkeit und Unvermögen? Vielleicht. Oder aber: Die Krise, von der man seit eineinhalb Jahren weiß, hat sich ganz langsam bis zu den Menschen vorgearbeitet. Ist angekommen in ihrem Alltag. Und nährt dort die Unzufriedenheit ... Kärnten murrt. Auch über seine eigene Kurzsichtigkeit. Über seine Wahl, mit der es vor einem Jahr Geschichte geschrieben hat. Zeit zur Umkehr? - Neuwahlen wird es so schnell nicht geben. Weil (noch) keine Partei von sich sagen kann:
Wir haben den Inhalt. Wir haben die Personen. Wir haben die Kompetenz. Und: Wir haben die Größe, parteipolitische Grenzen zu sprengen, weil wir das Ganze im Auge haben. Kärnten nämlich.

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