ÖGB-Oberhauser: Leitl-Ideen würden ArbeitnehmerInnen gigantisch belasten

Krisenverursacher müssen jetzt ihren Beitrag leisten

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben mit ihrem Steuergeld, mit Arbeitslosigkeit, mit Kurzarbeit und mit Einkommenseinbußen ihren Anteil zur Bewältigung der Krise und ihrer Folgen beigetragen. Jetzt sind die anderen dran. Jetzt müssen jene bezahlen, die Mitverursacher der Krise waren. Das erwarten sich die Menschen", so ÖGB-Vizepräsidentin Dr. Sabine Oberhauser.

"Wenn jetzt der Wirtschaftsbund - in launigem Wahlkampfgetöse - mit Forderungen und Vorschlägen aufwartet, die gigantische Belastungen für ArbeitnehmerInnen bedeuten, werden wir uns zu wehren wissen", so Oberhauser. Es könne nämlich nicht sein, dass zukünftig wieder nur ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen, Kranke und Bedürftige den Gürtel enger schnallen müssen. Diese Menschen haben schon einen großen Beitrag geleistet. Der ÖGB fordert alle, die bisher von den Krisenbewältigungsmaßnahmen profitiert, aber die noch keine Beiträge geleistet haben auf, dem von ÖGB und Gewerkschaften geforderten "Solidarpakt zur Krisenbewältigung" beizutreten.

"Selbstbehalte im Gesundheitsbereich, brutale Abschläge im Pensionsbereich und längeres Arbeiten und im Gegenzug Steuererleichterungen für Unternehmer und Vermögende sind die Wunschvorstellungen vom Wirtschaftsbund, und davor müssen wir die Menschen bewahren. Unser Weg heißt 'fair teilen' und nicht 'einseitig belasten'", so Oberhauser abschließend.

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