• 27.02.2010, 13:05:23
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ÖGB-Oberhauser: Leitl-Ideen würden ArbeitnehmerInnen gigantisch belasten

Krisenverursacher müssen jetzt ihren Beitrag leisten

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben mit
ihrem Steuergeld, mit Arbeitslosigkeit, mit Kurzarbeit und mit
Einkommenseinbußen ihren Anteil zur Bewältigung der Krise und ihrer
Folgen beigetragen. Jetzt sind die anderen dran. Jetzt müssen jene
bezahlen, die Mitverursacher der Krise waren. Das erwarten sich die
Menschen", so ÖGB-Vizepräsidentin Dr. Sabine Oberhauser.

"Wenn jetzt der Wirtschaftsbund - in launigem Wahlkampfgetöse - mit
Forderungen und Vorschlägen aufwartet, die gigantische Belastungen
für ArbeitnehmerInnen bedeuten, werden wir uns zu wehren wissen", so
Oberhauser. Es könne nämlich nicht sein, dass zukünftig wieder nur
ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen, Kranke und Bedürftige den Gürtel
enger schnallen müssen. Diese Menschen haben schon einen großen
Beitrag geleistet. Der ÖGB fordert alle, die bisher von den
Krisenbewältigungsmaßnahmen profitiert, aber die noch keine Beiträge
geleistet haben auf, dem von ÖGB und Gewerkschaften geforderten
"Solidarpakt zur Krisenbewältigung" beizutreten.

"Selbstbehalte im Gesundheitsbereich, brutale Abschläge im
Pensionsbereich und längeres Arbeiten und im Gegenzug
Steuererleichterungen für Unternehmer und Vermögende sind die
Wunschvorstellungen vom Wirtschaftsbund, und davor müssen wir die
Menschen bewahren. Unser Weg heißt 'fair teilen' und nicht 'einseitig
belasten'", so Oberhauser abschließend.

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Tel.: 01-534 44-39263
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