• 27.02.2010, 09:17:10
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Bundespräsident Fischer feiert mit Kremser Zukunftsdenkern

Zukunftskonferenz feierte 5-Jahr-Jubiläum mit prominenten Gästen

Krems (OTS) - Vor fünf Jahren wurde die Zukunftskonferenz als
Kremser Bürgerbeteiligungsprojekt ins Leben gerufen. Zum 5.
Geburtstag stellte sich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer als
Gratulant ein.

Im Ferdinand-Dinstl-Saal der Kremser Bank feierten viele
Zukunftsdenkerinnen und -denker gemeinsam mit der Stadtpolitik und
vielen Gästen das Jubiläum "5 Jahre Zukunftskonferenz Krems".
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer gratulierte allen Beteiligten, dass
sie "die Idee der Zukunftskonferenz nicht nur geboren haben, sondern
auch hartnäckig verfolgen und seit fünf Jahren mit Leben erfüllen."
Er bezeichnete das Zusammenführen der beiden Brennpunkte
Bürgerbeteiligung und Zukunft als "tolles Experiment" und wünschte
den Denkern, dass sie sich nicht entmutigen lassen sollten, wenn die
Umsetzung langsamer voran gehe als erwartet. "Was einmal erdacht
wurde, findet Eingang in den Schatz des menschlichen Denkens und
drängt nach Umsetzung", so Fischer.

Bürgermeisterin Inge Rinke lobte in ihrer Rede das Engagement der
Bürgerinnen und Bürger und betonte: "Die Zukunftskonferenz ist ein
Forum, um Projekte, die wichtig und sinnvoll erscheinen, von der
Basis her zu entwickeln. Das ist in vielen Fällen besser als von oben
aufgesetzte Maßnahmen." In Krems habe bürgerschaftliches Engagement
eine lange Tradition. "Deswegen hat sich diese Stadt auch in
vielerlei Hinsicht dynamischer entwickelt als vergleichbare
Kommunen", so Rinke.

Vizebürgermeister Dr. Reinhard Resch bezeichnete die
Zukunftskonferenz als "ein Instrument gelebter Bürgerbeteiligung",
die in diesem Umfang in Österreich einzigartig sei. "Ich bin stolz
darauf, dass wir es in Krems geschafft haben, diese Zukunftskonferenz
zu implementieren - als kontinuierliches Projekt, als Impulsgeber,
als Ideenspender und als Geburtshelfer für viel Positives."

Den Festvortrag hielt Dr. Bernhard Kletter, Chef-Meteorologe des
ORF, der sein ganz persönliches Krems-Bild zeichnete. Er wurde in
Krems geboren und verbrachte bis zu seinem zehnten Lebensjahr fast
jedes Wochenende und die Schulferien bei seiner Großmutter in der
Wachaustadt. "In dieser Zeit habe ich mit vielen Kindern aus der
Umgebung Freundschaft geschlossen. Wir haben in den umliegenden
Gärten gespielt, haben uns in den Donau-Auen wilde Radrennen
geliefert, und sind im Winter vom Damm der Donau hinuntergerodelt."
Aber auch nach seiner Kindheit blieb Krems sein regelmäßiges
Ausflugsziel. So hat er die Entwicklung der Stadt stets mitverfolgt:
"Im Laufe der letzten 50 Jahre hat sich vieles zum Positiven
verändert. Bemerkenswert ist vor allem, dass es hier gelungen ist,
Neues harmonisch in das alte Stadtbild zu integrieren und das Schul-
und Kulturangebot maßgeblich zu erweitern. Auf diese Weise ist Krems
eine Stadt mit höchster Lebensqualität geworden." Damit das so
bleibe, müssten in Zukunft große Herausforderungen bewältigt werden.
"Die Zukunftskonferenzen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die
Ideen, Meinungen und Bedürfnisse der Bürger zu konkreten Projekten
führen können, die zur erfreulichen Weiterentwicklung der
historischen Stadt Krems beitragen", sprach Kletter allen Beteiligten
Lob aus.

Vor fünf Jahren haben sich zum ersten Mal die Zukunftsdenkerinnen
und -denker mit Ideen und Visionen für Krems auseinandergesetzt.
Seither findet die Konferenz jährlich statt. Mit diesem Modell der
Bürgerbeteiligung ist es gelungen, Bürgerinnen und Bürger aus den
verschiedensten Bevölkerungsschichten aktiv in die zukünftige
Gestaltung ihrer Stadt einzubinden Zu den "Geburtshelfern" der
Zukunftskonferenz Krems zählte 2006 auch die Kremser Bank, die bis
heute Hauptsponsor und kreativer Ideengeber ist.

Diesjähriges Motto: "Umwelt und Energie"

Die heutige Konferenz (Samstag, 27. Februar) ist ganz dem
Zukunftsthema "Umwelt und Energie" gewidmet. Am Vormittag stehen
Impulsvorträge von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen auf
dem Programm: DI Dr. Martin Steiner (Energieversorgung versus
Energieautarkie), Dr. Klaus Renoldner (Mobilität - Nachhaltigkeit und
Gesundheit), Josef Wallenberger (Regionale und überregionale
Entwicklungen) und Mag. Karl Fakler (Umwelt und Energie aus der Sicht
des Arbeitsmarkt). Am Nachmittag stehen Workshops zu den
Impulsvorträgen sowie in den sieben Projektgruppen auf dem Programm.
Die Teilnehmer haben unter anderem die Möglichkeit, beim
kybernetischen Umweltspiel "Ökopolicy" ihr strategisches Talent zu
testen und das Brettspiel "Mobility" auszuprobieren.

Rückfragehinweis:
Doris Denk, Tel. 02732/801-222

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/981

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