FPÖ-Ebinger: Bildschirmzulage für leitendes Stationspersonal ermöglichen

Wien (OTS/fpd) - Für jeden Patienten, der stationär in ein Krankenhaus eingewiesen wird, besteht laut dem Gesundheits- und Krankenanstaltengesetz (GuKG 1997) von Seiten Angehöriger der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe die Pflicht, eine Pflegedokumentation anzulegen. Diese Dokumentation muss ein klares Bild aller Vorkommnisse beinhalten, muss die ärztlich angeordnete Behandlungspflege beschreiben und alle Maßnahmen enthalten, die an dem Patienten vollzogen werden, wie Mobilisierung oder auch deren Unterlassung - mit der entsprechenden Begründung, so der FPÖ-Wien Gesundheitssprecher Gemeinderat Mag. Gerald Ebinger im Zuge der laufenden Gemeinderatssitzung.

Die Dokumentation muss Zielvorgaben erwähnen, warum ein Patient ein entsprechendes Pflegeziel, etwa das Wiedererlernen des selbständigen Essens und Trinkens, erreichen soll.
Jeder Eintrag muss mit dem Namen der entsprechenden Pflegekraft, die die Maßnahme durchgeführt hat, dokumentiert sein. Die Pflegedokumentation beschreibt also die gesamte Entwicklung des Patienten aus pflegerischer Sicht während seines Aufenthalts in der Klinik. Pro Schicht muss es mindestens einen Eintrag über die Pflegesituation des Patienten geben.

Für Bedienstete der Gemeinde Wien, kann laut Nebengebührenkatalog, "die überwiegend an Geräten der automatischen Datenverarbeitung oder an elektrischen Rechengeräten oder an Buchungsmaschinen mit elektrischem Antrieb, soferne mit diesen Rechengeräten oder Buchungsmaschinen maschinell verarbeitbar Datenträger erstellt werden, tätig sind, zur Abgeltung der damit verbundenen Erschwernisse" eine Zulage gewährt werden. Für das leitende Stationspersonal der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, die mit den Pflegedokumentationen befasst sind, ist diese Bildschirmzulage nicht vorgesehen. Dies muss aus Sicht der FPÖ im Sinne der Bediensteten geändert werden - ein diesbezüglicher Antrag an SP-Stadträtin Wehsely wird daher eingebracht, schließt Ebinger. (Schluss)paw

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