Vassilakou fordert Verbot von Plastiksackerln in Wien

"Umstieg auf Sackerl aus nachwachsenden Rohstoffen durchführen"

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, fordert ein Verbot von Plastiksackerln in Wien. "Die ökologischen Auswirkungen von Kunststoffabfällen sind dramatisch. Ein besonderes Problem stellen Einweg- und Verpackungsprodukte aus Kunststoff dar, weil bei diesen die ökologischen Probleme ihren Nutzen bei weitem übertreffen", so Vassilakou. Schon in der Kunststoffproduktion verbrauchen Plastiksackerl sehr viel Energie, dazu kommt noch die Verwendung toxischer und ökotoxischer Zusatzstoffe, die zu einem erheblichen Teil in die Umwelt gelangen, und schließlich die ungelöste Entsorgungsproblematik. International haben bereits zahlreiche Städte und Länder Plastiksackerlverbote erlassen bzw. werden bald welche erlassen, z.B. Paris, San Francisco, Frankreich, Spanien. Im pazifischen Staat Palau müssen Reisende, die mit einem Sackerl erwischt werden, einen Dollar Strafe zahlen. Noch strenger gehen die Behörden auf Sansibar vor: Wer dort Plastiksackerl einführt oder verteilt, zahlt bis zu 1560 Euro Strafe.

"Wien muss sein Ressourcenmanagement auf neue Füße stellen. Der Verzicht auf Plastiksackerl ist möglich: Entweder durch den Umstieg auf Stofftaschen oder auf Sackerl aus nachwachsenden Rohstoffen, die kaum von herkömmlichen Plastik-Sackerln zu unterscheiden sind, aber eben biologisch abbaubar sind", so Vassilakou. Die Grünen Wien fordern neben einem Verbot für Plastiksackerl auch die Einführung von Pilotprojekten zur systematischen Umstellung auf Tragtaschen aus nachwachsenden und abbaubaren Rohstoffen in Kooperation mit dem Handel.

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