Ausstellung "Metamorfosi Fiorentine" in Belgrad

Belgrad (OTS) - "Metamorfosi Fiorentine" ist der Titel einer Ausstellung von Gina Schenk-Roche - einer österreichischen Künstlerin mit serbischen Wurzeln. Die Ausstellung wird am 2. März im Italienischen Kulturinstitut "Palazzo Italia" vom serbischen Kulturminister Nebojsa Bradic, vom italienischen Botschafter Armando Varricchio und dem österreichischen Botschafter Clemens Koja eröffnet.

Für Gina Schenk-Roche, die zum ersten Mal in Belgrad ausstellt, ist es ein Zurück zu den Wurzeln: ihr Großvater Sebastian Ros zog 1881 aus Slowenien in die serbische Hauptstadt, wo er seine neue Heimat fand und zum serbisch-orthodoxen Glauben konvertierte. Als Staatsrat für Bauwesen baute er Brücken, Straßen und Häuser in Serbien; unter anderem umzäunte er die Domkirche in Belgrad. Sein Sohn, Dusan Roche, der Vater der Künstlerin, zog 1912 gemeinsam mit seinem Bruder Djordje freiwillig in den Balkankrieg, wo er schwer verwundet wurde. Gina Schenk-Roche kam in der Schweiz auf die Welt und studierte später an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Die österreichische Künstlerin, die jedes Jahr mehrere Monate in der Toskana verbringt, durchlebte bis heute unterschiedlichste Schaffensphasen: abstrakte Collagen-Bilder, monochrome Malerei sowie Bildzyklen mit gesellschaftlich-politischer und kultureller Thematik, wie zum Beispiel ein Projekt über "Al Andalus", eines über die toskanische "Villa Cetinale" und ein "Opern-Projekt", in dem Licht und Musik als verstärkende Faktoren gedacht sind.

Im Mai 2007 stellte Gina Schenk-Roche die Ausstellung "Metamorfosi Fiorentine" bereits im Palazzo di Parte Guelfa in Florenz aus. Mit dieser Ausstellung, die nun drei Jahre zeitversetzt im Palazzo Italia in Belgrad stattfindet, wird sie auch erstmals eine Verbindung zum Land ihrer Vorfahren knüpfen.

Die Malerei ist für die Künstlerin ein Ausdruck ihrer Seele und zugleich eine Stellungnahme in abstrakter Sprache zu gesellschaftlichen und politischen Themen.

Die Ausstellung von Gina Schenk-Roche wird bis zum 18. März zu sehen sein.

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