• 26.02.2010, 08:05:53
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  • OTS0011 OTW0011

EANS-Adhoc: SW Umwelttechnik: Vorläufiges Ergebnis 2009

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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26.02.2010

* Marktumfeld führt zu Umsatzrückgang auf 66 Mio. EUR
* Anpassung an geändertes Marktumfeld erfolgreich umgesetzt
* EBITDA Marge im zweiten Halbjahr bereits zufriedenstellend

SW Umwelttechnik - börsenotiertes Familienunternehmen mit dem Kernmarkt in
Zentraleuropa - weist im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 66 Mio. EUR aus,
was einem Rückgang von 40% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das EBITDA liegt
mit 7,2 Mio. EUR jedoch nur um 7% unter dem Wert des Vorjahres (2008: 7,7 Mio.
EUR). Die im Quartalsverlauf durchwegs verbesserten Ertragszahlen bestätigen die
eingeschlagene Marschrichtung des Unternehmens. Durch die Konzentration auf
kommunale Projekte und die durchgeführten Einsparungsprogramme erwartet SW
Umwelttechnik bereits für 2010 eine Ergebnisverbesserung.

Ergebnisentwicklung 2009

Das Geschäftsjahr 2009 war gekennzeichnet durch die, von der Finanzkrise
ausgelöste Rezession, die vor allem die, für SW Umwelttechnik wichtigen Märkte
Ungarn und Rumänien in einem höhern Ausmaß als erwartet, getroffen hat. Das BIP
in Ungarn hat sich um 6,5 %, in Rumänien um 7,0% und in Österreich um 3,8%
reduziert. Die Industrieproduktion ist in Ungarn um 15%, in Rumänien um 5% und
in Österreich um 12% gefallen, während die kommunalen Projekte nicht wie
erwartet mit Anfang 2009 sondern erst ab Ende 2009 wirksam wurden. Wir
erwarten, dass das Unternehmen auch von den Konjunkturpaketen sowie der
Unterstützungsmaßnahmen von IMF und EZB für Ungarn und Rumänien
überdurchschnittlich profitieren wird.

Die SW Umwelttechnik hat im ersten Halbjahr 2009 durch intensive
Restrukturierung auf die wirtschaftliche Situation reagiert und konnte daher ab
dem dritten Quartal wieder normale operative EBITDA Margen erwirtschaften. Dies
wurde einerseits auf die verstärkte Ausrichtung der Verkaufsaktivitäten auf
kommunale Projekte erreicht und andererseits wurde der Personalstand an die
reduzierte Produktion und die Fixkosten an den Umsatz angepasst.

Im Jahresverlauf konnte der Umsatzrückgang (Q1: - 55%, Q2: - 44%, Q3: - 34%,
Q4: - 31%) laufend gedämpft werden und für das Gesamtjahr wird nun ein
vorläufiger Umsatz von 66 Mio. EUR, gegenüber dem Vorjahr mit 110 Mio. EUR
ausgewiesen.

Der Umsatz hat sich in Ungarn, dem von der Rezession am schwersten getroffenen
Land, mit 31 Mio. EUR (Vj.: 61 Mio. EUR) nahezu halbiert; die regionale
Verteilung zeigt, dass Ungarn mit einem Anteil von 47% (Vj.: 55%) jedoch nach
wie vor der wichtigste Markt der SW Umwelttechnik ist. Der Umsatz in Rumänien
ist mit 13,6 Mio. EUR (Vj.: 20,9 Mio. EUR) um 35% gegenüber dem Vorjahr
zurückgefallen, doch ist der Anteil mit 20% (Vj.: 19%) nahezu konstant
geblieben. Dagegen ist der Umsatz in Österreich mit 18,7 Mio. EUR (Vj.: 20,8
Mio. EUR) nur um 10% niedriger, während der Anteil am Konzernumsatz nun mit 28%
stark erhöht ist (Vj.: 19%).

Der Geschäftsbereich Infrastruktur, der durch den Markteinbruch bei Industrie-
und Gewerbekunden besonders stark betroffen war, musste mit einem Umsatz von
22,6 Mio. EUR (Vj.: 58,4 Mio. EUR) einen Rückgang von 61% hinnehmen und erreicht
nur mehr einen Anteil von 36% (Vj.: 53%). Der Geschäftsbereich Wasserschutz
konnte mit einem Umsatz von 33,7 Mio. EUR (Vj.: 35,1 Mio. EUR) den Anteil auf
51% (Vj.: 32%) erhöhen. Der Bereich Projektgeschäft hält mit 10,0 Mio. EUR den
gleichen Anteil von 15% am Gesamtumsatz wie in 2008 und konnte vor allem wegen
der Zahlungsverzögerungen der Kommunen in Rumänien, seinen Umsatzanteil nicht
steigern. Zwar mussten beim Umsatz signifikante Rückgänge hingenommen werden,
es konnten aber die Marktanteile gehalten und vor allem im Bereich Wasserschutz
in Rumänien stark ausgebaut werden.

Das EBITDA ist im ersten Halbjahr 2009 durch den Umsatzeinbruch stark gesunken,
die EBITDA Margen konnten aber durch die eingeleiteten Maßnahmen im dritten und
vierten Quartal wieder normalisiert werden. Das EBITDA für das Gesamtjahr liegt
mit 7,2 Mio. EUR damit nur um 7% unter dem Vorjahreswert von 7,7 Mio. EUR.

Im Betriebsergebnis (EBIT) wirkt sich die gleichbleibende Anlagenabschreibung
bei reduzierter Betriebsleistung naturgemäß aus - so konnte nur ein EBIT von
1,2 Mio. EUR (Vj.: 2,2 Mio. EUR) erwirtschaftet werden.

Im resultierenden vorläufigen EGT von - 3,1 Mio. EUR (Vj.: - 5,0 Mio. EUR), ist
ein Kursverlust von 1,5 Mio. EUR aus der Abwertung von HUF und RON sowie ein
Zinsaufwand von 3,1 Mio. EUR enthalten. Für das JÜ n. M. weist SW Umwelttechnik
damit einen Verlust von - 3,3 Mio. EUR (Vj.: - 3,6 Mio. EUR) aus.

Ergebnisentwicklung im vierten Quartal:

Der Umsatz lag mit 19,2 Mio. EUR um 31% unter dem Vorjahreswert von 28 Mio. EUR.
Das operative EBITDA mit + 2,4 Mio. EUR und einer Marge von 12% liegt bereits
deutlich über dem Vorjahreswert von + 0,7 Mio. EUR. Durch die bereits
angekündigte Anwendung der IAS 40 Regel (Aufnahme nicht betriebsnotwendiger
Grundstücke in die Bilanz) erhöht sich im vierten Quartal das EBITDA um
zusätzlich 2,9 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR und das EBIT auf 3,7 Mio. EUR (VJ.: -
0,6 Mio. EUR).

Auftragsstand

Der Auftragsstand per 31.12.2009 der SW Umwelttechnik ist mit 32,8 Mio. EUR
noch 12% unter dem Vorjahreswert (2008: 37,4 Mio. EUR), aber bereits um 4% höher
als noch im Q3 gemeldet.

In Ungarn haben sich die Vergaben der öffentlichen Hand für den Umweltschutz
von 90 Mio. EUR in 2008 über 213 Mio. EUR in 2009 - mit Schwerpunkt Oktober bis
Dezember) auf erwartete 500 Mio. EUR für 2010 vervielfacht. In Rumänien wird
bedingt durch die rasche Regierungsbildung im Dezember 2009 und die darauf
folgende Zusage des IMF und der EZB zur Weiterfinanzierung, eine deutliche
Erhöhung der Vergaben von kommunalen Projekten erwartet.

Mitarbeiter

Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) wurden um über 25% reduziert und damit
an den Mengenrückgang von 27% angepasst. Der durchschnittliche eigene
Mitarbeiterstand wurde 2009 damit auf 735 Mitarbeiter (2008: 896) reduziert.

Investitionen

Das Investitionsprogramm mit 2,7 Mio. EUR von 2009 enthielt vornehmlich
Investitionen zur Anpassung und Erweiterung der Produktpalette. Entsprechend
der an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepassten Strategie werden
weitere Expansionsinvestitionen zugunsten der Konsolidierung der Finanzen und
der Erhaltung der Liquidität verschoben.

Ausblick

Es sind verlässliche Aussagen über die weitere Entwicklung der Märkte nach wie
vor nur sehr schwer möglich.

Wie bereits im Bericht zum Q3 gemeldet, ist eine Bodenbildung seit Mitte 2009
zu erkennen gewesen. Durch die Abwicklung der Konjunkturpakete in Österreich
sowie die Unterstützung der Länder Ungarn und Rumänien durch den IMF bzw. die
EZB werden deutliche Impulse in den von SW Umwelttechnik bearbeitenden Märkten
erwartet. Für den Bereich der kommunalen Investitionen erwartet SW
Umwelttechnik daher ab Mitte 2010 eine deutliche Steigerung in Ungarn und
Rumänien. Mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung des Bereiches der
Industrie- und Gewerbekunden wird in Rumänien bereits Ende 2010 und in Ungarn
in 2011 gerechnet.

Die langfristige Strategie mit einer Top-3 Position in den bearbeiteten Märkten
die nachhaltigen Wachstumschancen in den CEE Ländern zu nutzen, hat sich auch
in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt. Durch die durchgeführten
Einsparmaßnahmen und die investierten modernen Anlagen ist SW Umwelttechnik gut
positioniert um von dem zu erwartenden Konjunkturaufschwung überproportional zu
profitieren.

Die Zahlen auf einen Blick

|In Mio.  EUR            |2009                    |2008                    |
|Umsatz                  |66,2                    |109,8                   |
|EBIT                    | 1,3                    |  2,2                   |
|EBITDA                  | 7,2                    |  7,7                   |
|EGT                     |-3,1                    | -5,0                   |
|JÜ n. M.                |-3,3                    | -3,6                   |

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik - seit 1997 an der
Wiener Börse notiert steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes
Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie
leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur
in den CEE Ländern.

Rückfragehinweis:
Dr. DI Bernd Wolschner
Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel: +43/ (0) 7259/ 3135 0
Fax: +43/ (0) 463/ 37 667

MMag. Michaela Werbitsch
Investor Relations
Tel: +43/ (0)664/ 811 76 62
Fax: +43/ (0)463/ 37 667
E-Mail: [email protected]
Web: www.sw-umwelttechnik.com
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
          Bahnstraße 87-93
          A-9020 Klagenfurt
Telefon:  0043-463-321090
FAX:      0043-463-37667
Email:    [email protected]
WWW:      http://www.sw-umwelttechnik.com
Branche:  Technologie
ISIN:     AT0000808209
Indizes:  WBI
Börsen:   Freiverkehr: Berlin, Frankfurt, Geregelter Freiverkehr: Wien 
Sprache:  Deutsch

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2920

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