FORMAT: Franz Nigl ab März Post-Personalchef

Der ehemalige ÖBB-Manager will mehr Leistungsorientierung der Beamten

Wien (OTS) - Mit 1. März erhält die Post einen neuen Personalchef:
Franz Nigl, der in der Vergangenheit bei ÖBB und Telekom für Personalagenden zuständig war. "Er ist ein ausgewiesener Experte, der die schwierige Personalaufgabe als Teil meines Teams bestmöglich bewerkstelligen kann", lobt ihn Post-General Georg Pölzl. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT (Freitag-Ausgabe).

Nigl sieht sich nicht als reiner Kopfzahl-Reduzierer:
"Restrukturierung heißt nicht nur Personalabbau allein. Es geht darum, eine leistungsorientierte Unternehmenskultur einzuführen." Die Post hat derzeit in Österreich 21.500 Mitarbeiter, 60 Prozent davon sind Beamte und damit de facto unkündbar.

Nigls Abschied von den ÖBB, der durch die Affäre um illegal gespeicherte Krankendaten beschleunigt wurde, sei ihm nicht ganz leicht gefallen, sagt Nigl gegenüber FORMAT. "Die Arbeit dort ist noch nicht erledigt." Nigl glaubt, dass sich die Vorwürfe gegen ihn in dieser Causa allesamt als haltlos erweisen werden.

Der Wechsel zur Post sei nicht automatisch der nächste Karriereschritt für ihn gewesen. "Ich habe mir schon die Frage gestellt, ob ein kostenorientiertes und entscheidungsfreudiges Arbeiten im staatsnahen Umfeld überhaupt gewünscht ist", sagt Nigl. Gespräche mit Pölzl hätten ihm gezeigt, dass dies bei der Post eindeutig gefordert ist. Denn die Post sei allein durch die Börsenotierung anders als die ÖBB.

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