• 24.02.2010, 08:57:46
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Allianz: 25 Prozent der Neo-Berufsinvaliden unter 50 Jahre alt

Wien (OTS) - Bereits jeder vierte Pensionist in Österreich geht
aufgrund einer Berufsunfähigkeit in den Ruhestand - Tendenz weiter
steigend. Auch die Zahl der jährlichen Neo-Berufsinvaliden hat sich
in den letzten zehn Jahren auf rund 30.000 verdoppelt. Besonders
alarmierend: Ein Viertel davon ist erst unter 50. Die Allianz
empfiehlt daher, mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für die
Sicherung des Lebensstandards vorzusorgen.

"Das Risiko Berufsunfähigkeit wird nach wie vor unterschätzt",
erklärt Manfred Baumgartl, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in
Österreich. "Entsteht schon beim 'normalen' Pensionsantritt eine
Lücke, so vergrößert sich diese im Falle der Berufsunfähigkeit - mit
schwerwiegenden finanziellen Folgen."

Psychische Erkrankungen schon auf Platz 2

Als dauernd berufsunfähig gilt, wer zu mindestens 50 Prozent
außerstande ist, seinen bisherigen Beruf auszuüben. Das kann der
Fliesenleger mit Knieproblemen sein, der Bäcker mit Mehlallergie oder
der Lehrer, der sich plötzlich vor seinen Schülern fürchtet. Ein
Blick auf aktuelle Zahlen im Zehnjahresvergleich zeigt einen starken
Aufwärtstrend in diesem Risikofeld: Bei insgesamt rund zwei Millionen
Pensionisten gibt es in der jüngsten von der Statistik Austria
publizierten Gesundheitsstatistik 450.649 Pensionisten wegen
Berufsunfähigkeit, das ist ein Anstieg von rund 20 Prozent im
Zehnjahresvergleich. Die Zahl der jährlichen Neuzugänge hat sich in
diesem Zeitraum gar von 15.023 auf 30.111 Fälle verdoppelt. Etwa
jeder Vierte davon ist jünger als 50 Jahre. Als häufigste Ursache
neuer Invaliditätspensionen lassen sich Krankheiten des
Bewegungsapparats charakterisieren (9.555 Fälle). Besonders
psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahren deutlich
zugenommen (8.982 Fälle), gefolgt von Krankheiten des
Herz-Kreislauf-Systems (3.462 Fälle).

Berufsunfähigkeit: Durchschnittspension bei rund 900 Euro

Trotz dieser Fakten wird das Risiko, die eigene Arbeitskraft zu
verlieren, noch immer unterschätzt: Verliert man diese, hat das wohl
die finanziell größten Auswirkungen auf das weitere Leben. Wer sich
dann nur auf das Sozialsystem verlässt, wiegt sich in trügerischer
Sicherheit: Die Leistungen der Sozialversicherung reichen bei Verlust
der Arbeitskraft bei weitem nicht aus, um den gewohnten
Lebensstandard zu halten - hinzu kommt, dass sich meist Mehrausgaben
ergeben, z.B. für die medizinische Versorgung und Betreuung. Auch der
langfristige Vermögensaufbau ist in Gefahr.

Frühe private Vorsorge notwendig

"Berufsunfähigkeit vergrößert die Vorsorgelücke", so Baumgartl.
Ein Durchschnittsverdiener kann bei Berufsunfähigkeit monatlich nur
mit rund 900 Euro Invaliditätspension rechnen. Gerade aus diesem
Grund sei private Vorsorge ein sicherer und wichtiger Schritt, um
zumindest den finanziellen Folgen entgegenzuwirken. Um im Falle der
Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente von 500 Euro zu erhalten,
kann ein 30-jähriger Angestellter mit monatlich 18,57 Euro vorsorgen.
Bei einem gleichaltrigen Kfz-Mechaniker oder Tischler liegt die
Prämie bei 33,47 Euro. Grundsätzlich gilt: Es ist möglich, eine
private Berufsunfähigkeitsversicherung als eigenständiges Produkt
abzuschließen oder als Zusatz zu einem Vorsorgeprodukt mit Sparziel,
wie einer Renten-, Kapital-, oder fondsgebundenen Lebensversicherung.
Die Allianz empfiehlt, die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit
bereits mit dem Einstieg ins Berufsleben abzuschließen. "Wie bei der
Pensionsvorsorge gilt auch bei der Vorsorge für Berufsunfähigkeit: je
früher, desto besser", so Baumgartl.

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105
   1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396

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