- 23.02.2010, 16:41:03
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Telekom Austria Group beschließt die Integration von mobilkom austria und Telekom Austria TA
Wien (OTS) - Die Telekom Austria Group strukturiert sich neu
und führt die beiden Unternehmen mobilkom austria AG und Telekom
Austria TA AG zusammen. Der Aufsichtsrat der Telekom Austria AG hat
in seiner heutigen Sitzung die Vorschläge des Vorstands für eine
Zusammenführung der Festnetz- und Mobilkommunikationsaktivitäten in
Österreich genehmigt.
"Die Zusammenführung von Festnetz und Mobilkommunikation ist die
konsequente Fortsetzung unserer Strategie und schafft so Vorteile für
unsere Kunden, die in Zukunft alle Kommunikationsdienste aus der Hand
eines bewährten Partners beziehen können. Dieser Schritt spiegelt
auch den Wandel des österreichischen Marktes wider, in dem Kunden
verstärkt konvergente Produkte nachfragen und erlaubt uns die
Innovationskraft beider Segmente zu bündeln", sagt Dr. Hannes
Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group.
Das neue Unternehmen: A1 Telekom Austria
Das neue Unternehmen aus mobilkom austria AG und Telekom Austria
TA AG wird nach der rechtlichen Verschmelzung, die im Laufe des
Jahres 2010 umgesetzt wird, A1 Telekom Austria heißen. Den
zukünftigen Vorstand der A1 Telekom Austria bilden Dr. Hannes
Ametsreiter (CEO/CCO - Chief Executive Officer/Chief Commercial
Officer, derzeit CEO mobilkom austria und Telekom Austria TA AG), Dr.
Dino Dogan (CIO - Chief Integration Officer, derzeit CFO mobilkom
austria) bis zum Abschluss der Integration, Dipl.-Ing. Walter
Goldenits (CTO - Chief Technology Officer, derzeit CTO Telekom
Austria TA AG) und Dipl.-Ing. Siegfried Mayrhofer (CFO - Chief
Financial Officer, derzeit CFO Telekom Austria TA AG).
Im Zuge der Zusammenlegung des Österreichgeschäftes wird die
bisherige Finanzholding durch die Integration der mobilkom austria
group services (bestehende Serviceeinheit für die Synergien im
Mobilfunk) zu einer integrierten Managementholding für Festnetz und
Mobilfunk erweitert werden. Dr. Hannes Ametsreiter (Group CEO) und
Mag. Hans Tschuden (Group CFO) werden weiterhin die Telekom Austria
AG als Konzernobergesellschaft leiten. Ing. Johann Pichler, derzeit
Vorstand von mobilkom austria, wird als Group CTO den Holdingvorstand
unterstützen. Zusätzlich wird der Vorstand der Telekom Austria Group
noch von weiteren Group Officern für die Bereiche HR, Marketing und
Finanz unterstützt, deren Aufgabe es sein wird, gruppenweite
Synergien zu identifizieren und zu heben.
A1 Telekom Austria sowie die internationalen Gesellschaften werden
in der neuen Konzernstruktur der Telekom Austria Group direkt als
Tochtergesellschaften unterstellt sein.
Geänderte Kundenbedürfnisse erfordern neue Struktur
Mit A1 Telekom Austria entsteht ein modernes
Telekommunikationsunternehmen, das die steigende Nachfrage nach
integrierten Kommunikationslösungen und konvergenten Produkten auf
dem österreichischen Markt optimal bedienen kann. Außerdem eröffnen
ein gemeinsames Marketing, Vertrieb und Kundenservice durch
Cross-/Upselling Möglichkeiten zusätzliches Umsatzpotenzial.
Integrierte technische Plattformen ermöglichen die Bereitstellung
neuer, innovativer und konvergenter Produkte und Services (z.B.
hybrides Giganetz).
Ferner wird durch die Neuordnung der Konzernstruktur die
Innovationskraft der gesamten Telekom Austria Group erhöht, in dem
sie den effizienten Ausbau einer gemeinsamen, zukunftsgerichteten
Infrastruktur sowie die Nutzung von Synergien bei internen Prozessen
ermöglicht.
Europaweit haben fast alle vergleichbaren Unternehmen bereits
ähnliche Schritte gesetzt, da die geänderten Kundenbedürfnisse zu
einem Umdenken in der Telekommunikationsindustrie geführt haben.
"Auf Basis einer ersten Einschätzung erwartet die Telekom Austria
Group aus der Zusammenlegung ab 2012 positive Ergebnisbeiträge und
mittelfristig nach weiteren zwei bis drei Jahren eine jährliche
Steigerung des Cashflows im Ausmaß von rund 100 Mio. EUR", sagt Mag.
Hans Tschuden, Finanzvorstand der Telekom Austria Group.
Die Erhöhung ergibt sich aus zusätzlichen Umsätzen sowie
geringeren Kosten. Der Cashflow wird darüber hinaus noch von
geringeren Anlagenzugängen profitieren. Die Anlaufkosten fallen über
mehrere Jahre an, wobei im laufenden Jahr mit einem negativen
Cashfloweffekt von rund 80 Mio. EUR gerechnet wird.
Rückfragehinweis:
Telekom Austria Group, Mag. Elisabeth Mattes, Konzernsprecherin, Tel: +43 664 331 2730, e-mail: [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2161
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