Glücksspiel in Niederösterreich: Illegales Glücksspiel boomt

Grüne Niederösterreich: Kleines und illegales Glücksspiel gehen Hand in Hand

St. Pölten (OTS) - Seit der Wiedereinführung des Kleinen Glücksspiels 2006 fordern die Grünen Niederösterreich die Wieder-Abschaffung des Kleinen Glücksspiels.
Die Grünen warnen und beweisen in regelmäßigen Abständen, dass der Jugend- und Spielerschutz in Novomatic-Admiral-Spielautomatencasinos nur vorgegaukelt wird. "Vorrangig Minderjährige und sozial schwächer gestellte Menschen sind in den Casinos anzutreffen, weil man ihnen vorspielt, dass sie nur einen Drücker vom großen Glück entfernt sind. Ein Drücker zuviel und die Existenz ist bedroht, weil die Kontrollen defacto nicht existieren", weiß Grün-Landesgeschäftsführer Thomas Huber.
Gesellschaftspolitisch ist Niederösterreich damit auf dem falschen Weg: In Wilhelmsburg zeigt sich, dass ein Jugendprojekt weniger wert ist, als ein Automatencasino. Keine Jugendbibliothek, dafür gibt's ein Spielcasino - diese Entwicklung haben wir der Wiedereinführung des kleinen Glücksspiels zu verdanken", so Huber.
Das kleine Glücksspiel allein ist aber nicht mehr das Problem in Niederösterreich. Das illegale Glücksspiel - das mit der Wiedereinführung des kleinen Glücksspiels 2006 ausgemerzt werden sollte (so die damalige Argumentation der ÖVP)- boomt.
Weitere Enthüllungen dazu werden die Grünen Niederösterreich nun in regelmäßigen Abständen liefern: "Wir sind gespannt, wie lange die Behörden und die Landesregierung dann noch zusehen werden, bis sie sich tätig zeigen", so der Grün-Landesgeschäftsführer Huber.

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