- 19.02.2010, 09:25:15
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MediaWatch / APA-OTS Politikportalanalyse - Bundeskanzler Faymann spricht sich gegen Aufenthaltspflicht aus
Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (12. bis 18.
Februar 2010) positioniert sich Bundeskanzler Werner Faymann an der
Spitze des Rankings. Auf dem zweiten Rang folgt Vizekanzler Josef
Pröll, Platz drei belegt der Wiener Bürgermeister Michael Häupl.
Bundeskanzler Werner Faymann (Rang eins, 597 Nennungen) lehnt die
Pläne von Innenministerin Maria Fekter (Rang fünf, 358 Nennungen), zu
einer generellen Aufenthaltspflicht von Asylwerbern in den
Erstaufnahmezentren ab. Eine Anhaltung von Asylwerbern ist für ihn
nur nach einer Einzelfallprüfung möglich. Auch die andauernde
Diskussion um das von der Innenministerin geplante
Asylerstaufnahmezentrum in Eberau, bringt der Regierungsspitze eine
hohe Medienpräsenz. Vizekanzler Josef Pröll (Rang zwei, 546
Nennungen) möchte das Ergebnis der kommenden Volksabstimmung auf
jeden Fall akzeptieren und im Falle eines negativen
Abstimmungsergebnisses die Innenministerin beauftragen, alternative
Standorte zu finden.
Beim jüngsten APA/OGM-Vertrauensindex rutscht SPÖ-Obmann Werner
Faymann erstmals ins Minus. Gegenüber vergangenen November verlor er
vier Prozentpunkte. ÖVP-Obmann Josef Pröll verlor mit sechs
Prozentpunkten noch stärker, liegt aber mit einem Vertrauenswert von
24 Prozent weiterhin auf Platz zwei unter den Bundespolitikern hinter
Bundespräsident Heinz Fischer (Rang sieben, 270 Nennungen).
An der vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl (Rang drei, 369
Nennungen) initiierten Volksbefragung in Wien nahmen 26 Prozent der
Wiener Wahlberechtigten teil. Der Bürgermeister zeigt sich mit der
Beteiligung zufrieden, liegt sie doch über seinem selbst gesteckten
Ziel von 20 Prozent. Für große mediale Aufmerksamkeit sorgt auch die
alljährliche Aschermittwochsrede von FPÖ-Obmann Heinz-Christian
Strache (Rang vier, 360 Nennungen). Mittelpunkt seiner Rede bildeten
die Wiener Landtagswahlen, die im kommenden Herbst stattfinden
werden.
Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Christoph Leitl, WKÖ (Rang 11, 178 Nennungen); Wilfried Haslauer, ÖVP
(Rang 12, 171 Nennungen); Rudolf Hundsdorfer, SPÖ (Rang 14, 155
Nennungen); Hans Niessl, SPÖ (Rang 18, 130 Nennungen); Reinhold
Mitterlehner, ÖVP (Rang 20, 115 Nennungen); Erich Foglar, ÖGB (Rang
21, 114 Nennungen); Erwin Pröll, ÖVP (Rang 22, 110 Nennungen);
Reinhart Rohr, SPÖ (Rang 23, 108 Nennungen); Doris Bures, SPÖ (Rang
27, 77 Nennungen); Franz Steindl, ÖVP (Rang 29, 73 Nennungen).
Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking elf Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und zehn der SPÖ. Die FPK ist mit zwei Akteuren
vertreten. Die Grünen und die FPÖ stellen je einen Akteur. Außerdem
unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer, die parteifreie
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, Wirtschaftskammerpräsident
Christoph Leitl, der Präsident des Österreichischen
Gewerkschaftsbundes Erich Foglar und der österreichische EU-Kommissar
Johannes Hahn.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen
Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem
umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation
Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25
TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
mediawatch@apa.at bezogen werden.
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