• 18.02.2010, 18:53:10
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KÄRNTNER TAGESZEITUNG - KOMMENTAR VON CLAUDIA GRABNER: Provinzpossen a la Österreich

Klagenfurt (OTS) - Den Provinzpossen sind in Österreich keine
Grenzen gesetzt. Da wird gefuhrwerkt und gefrotzelt, was die Posse
verspricht und das Zeug hält. Zwei Beispiele aus einem Arsenal (zur
Abwechslung nicht aus Kärnten) rot-weiß-roter Wunderlichkeiten:
Beispiel eins: In Niederösterreich erfolgten gestern zwei
Spatenstiche, politischer Pomp inbegriffen. Zwei Krankenhäuser sollen
es werden. Auf einer Distanz von 16 Kilometern. Nicht Luftlinie. Der
Straße nach. Macht unterm Strich 330 Millionen Investition und eine
Absurdität mehr im heimischen Gesundheitswesen. Übrigens: Nach
Fertigstellung der beiden Spitäler wird der Patient auf 60 Kilometern
zwischen vier Häusern wählen können.
Beispiel zwei: Das Rindvieh, den Kindern seit Milka-Tagen in Violett
bekannt, wird Blau. Zumindest im Salzburger Wahlkampf, weil ein
dortiger FPÖler per Kuh das wiederkäut, was Österreich seit
rechtsrechten Tagen ins fremdenfeindliche Eck verfrachtet:
"Reinrassig & echt" lässt besagter FPÖ-Mann übers Rindvieh seiner
Wählerschaft ausrichten.
Witzig? Nein. Eine erstklassig-echte Dummheit.

Rückfragehinweis:
Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, Mag. Claudia Grabner, Tel.: 0463/5866-532, E-Mail: [email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

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