• 18.02.2010, 14:13:54
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KO Seiser: Hypo-Verkauf von Anfang an "abgekartetes Spiel"

Berlin spricht schon 2006 von Verkauf: Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass Börsegang nie geplant war

Klagenfurt (OTS) - Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass der
Verkauf der Hypo bereits zum Zeitpunkt des Beschlusses der
Wandelschuldanleihe beschlossene Sache war. Dies stellte am
Donnerstag Kärntens SPÖ-Klubchef Herwig Seiser fest, nachdem das
"manager magazin" enthüllt hatte, dass Tilo Berlin die BayernLB
bereits im November 2006 gegenüber Londoner Investoren als Käufer
genannt hat. Kürzlich aufgetauchte Protokolle mehrerer 2006 und 2007
geführter Telefonate des früheren Hypo Alpe-Adria-Chefs Wolfgang
Kulterer mit dem damals für die Bank tätigen Detektiv Dietmar
Guggenbichler hatten ja ebenfalls ans Licht gebracht, dass Kulterer
den öffentlich propagierten Börsengang der Kärntner Hypo, in Wahrheit
nie in Angriff nehmen wollte.

Seiser wirft jetzt Kulterer, Berlin und dem damaligen Landeshauptmann
Jörg Haider vor, das damalige Regierungskollegium und die
Öffentlichkeit getäuscht zu haben, indem die Wandelschuldanleihe
unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und wider besseres Wissen
erfolgt sei. Das "Trio Infernal" habe demnach bereits damals gewusst,
dass ein Börsegang durch die gigantischen Swap-Verluste verunmöglicht
würde und deshalb den Verkauf der Bank beschlossen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192

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