• 18.02.2010, 13:51:02
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SPÖ-Klubtagung Rust - Wehsely: Wien ist Deine Stadt an Deiner Seite

Wiener Sozialpolitik ist punktgenau und gerecht

Rust (OTS/SPW-K) - "Öffentliche Dienstleistungen sind für die
soziale Lage wesentlich wichtiger als die Bereitstellung von
Geldleistungen. So wirkt etwa ein starkes öffentliches
Gesundheitswesen, wie es Wien anbietet, deutlich umverteilend zu
Gunsten sozial Schwächerer", erklärte die Wiener Gesundheits- und
Sozialstadträtin Sonja Wehsely am Donnerstag bei der Klubtagung in
Rust. "Die Wiener Sozialdemokratie sorgt mit ihrer Stadtpolitik
konkret für Armutsprävention. Arbeitsintegrationsprojekte, Mobile
Dienste für 27.000 WienerInnen oder auch der Wiener Mobilpass zeigen,
dass Wien zu Recht den Anspruch auf den Titel 'Sozialhauptstadt'
stellt." Geldleistungen - von der Sozialhilfe über den auf 200 Euro
verdoppelten Heizkostenzuschuss bis zur Wiener Heizbeihilfe - sind
erst der zweite Schritt, wenn Menschen trotz zahlreicher
Präventionsmaßnahmen Hilfe brauchen. "Wien ist Deine Stadt an Deiner
Seite. Die WienerInnen wissen, dass sie sich auf ihre Stadt verlassen
können."

Die Punktgenauigkeit der Wiener Angebote lasse sich etwa am Beispiel
der Heimhilfe demonstrieren. Über 20.000 WienerInnen werden mittels
Heimhilfe unterstützt, die Stadt Wien investiert hier jährlich 122
Millionen Euro. "Heimhilfe wird besonders stark in jenen Bezirken
nachgefragt, in denen das durchschnittliche Nettoeinkommen niedriger
ist als in ganz Wien. Unsere Leistungen werden von jenen Menschen
genützt, die sie wirklich brauchen. Die Dienstleistungen der Stadt
Wien wirken punktgenau und sozial gerecht", so Wehsely.

Wehsely betonte die Bedeutung der 31 Häuser zum Leben mit 9.400
BewohnerInnen und der 172 Pensionistenklubs mit 17.200 aktiven
SeniorInnen. "Integration, Mobilität und soziale Kontakte fördern das
Wohlbefinden und die Lebensqualität - und können auch bei der
Linderung von Krankheiten helfen. Aktivierung ist das Schlüsselwort."

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung wird einen weiteren Schritt
in Richtung Aktivierung setzen. "Die Bedarfsorientierte
Mindestsicherung verschränkt Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Natürlich freuen sich die Konservativen nicht darüber, aber hier ist
die sozialdemokratische Handschrift unübersehbar", so Wehsely. Nicht
zuletzt deshalb werde die Bedarfsorientierte Mindestsicherung bei
jeder Gelegenheit verächtlich gemacht.

"Die Mindestsicherung ist kein bedingungsloses Grundeinkommen, wie es
die Grünen wollen, - und sie entspricht auch nicht dem konservativen
Wunschbild des Almosenstaats." In Wien werde mit "Step2Job" das
Pilotprojekt zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung durchgeführt.
"Mit der Einführung im September rollen wir die höchsten Wiener
Sozialstandards auf ganz Österreich aus", betonte die
Sozialstadträtin.

"Wien ist sozial und an der Spitze. So bieten wir etwa rund 5
Millionen Leistungsstunden bei den Mobilen Diensten und damit mit
Abstand den höchsten Versorgungsgrad aller Bundesländer. Weit
abgeschlagen dahinter liegt Niederösterreich mit 3,4 Millionen
Leistungsstunden. Wollte Niederösterreich hier den gleichen
Versorgungsgrad wie Wien erreichen, müsste es - gemessen an der
Bevölkerung - die Leistungsstunden bei den Mobilen Diensten um 41
Prozent steigern", schloss Wehsely. (Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. Louis Kraft
   Tel.: 0676 8118 81943
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at
   
   Fax: (01) 533 47 27-8192

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/198

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