SPÖ-Klubtagung Rust - Wehsely: Wien ist Deine Stadt an Deiner Seite

Wiener Sozialpolitik ist punktgenau und gerecht

Rust (OTS/SPW-K) - "Öffentliche Dienstleistungen sind für die soziale Lage wesentlich wichtiger als die Bereitstellung von Geldleistungen. So wirkt etwa ein starkes öffentliches Gesundheitswesen, wie es Wien anbietet, deutlich umverteilend zu Gunsten sozial Schwächerer", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely am Donnerstag bei der Klubtagung in Rust. "Die Wiener Sozialdemokratie sorgt mit ihrer Stadtpolitik konkret für Armutsprävention. Arbeitsintegrationsprojekte, Mobile Dienste für 27.000 WienerInnen oder auch der Wiener Mobilpass zeigen, dass Wien zu Recht den Anspruch auf den Titel 'Sozialhauptstadt' stellt." Geldleistungen - von der Sozialhilfe über den auf 200 Euro verdoppelten Heizkostenzuschuss bis zur Wiener Heizbeihilfe - sind erst der zweite Schritt, wenn Menschen trotz zahlreicher Präventionsmaßnahmen Hilfe brauchen. "Wien ist Deine Stadt an Deiner Seite. Die WienerInnen wissen, dass sie sich auf ihre Stadt verlassen können."

Die Punktgenauigkeit der Wiener Angebote lasse sich etwa am Beispiel der Heimhilfe demonstrieren. Über 20.000 WienerInnen werden mittels Heimhilfe unterstützt, die Stadt Wien investiert hier jährlich 122 Millionen Euro. "Heimhilfe wird besonders stark in jenen Bezirken nachgefragt, in denen das durchschnittliche Nettoeinkommen niedriger ist als in ganz Wien. Unsere Leistungen werden von jenen Menschen genützt, die sie wirklich brauchen. Die Dienstleistungen der Stadt Wien wirken punktgenau und sozial gerecht", so Wehsely.

Wehsely betonte die Bedeutung der 31 Häuser zum Leben mit 9.400 BewohnerInnen und der 172 Pensionistenklubs mit 17.200 aktiven SeniorInnen. "Integration, Mobilität und soziale Kontakte fördern das Wohlbefinden und die Lebensqualität - und können auch bei der Linderung von Krankheiten helfen. Aktivierung ist das Schlüsselwort."

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung wird einen weiteren Schritt in Richtung Aktivierung setzen. "Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung verschränkt Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Natürlich freuen sich die Konservativen nicht darüber, aber hier ist die sozialdemokratische Handschrift unübersehbar", so Wehsely. Nicht zuletzt deshalb werde die Bedarfsorientierte Mindestsicherung bei jeder Gelegenheit verächtlich gemacht.

"Die Mindestsicherung ist kein bedingungsloses Grundeinkommen, wie es die Grünen wollen, - und sie entspricht auch nicht dem konservativen Wunschbild des Almosenstaats." In Wien werde mit "Step2Job" das Pilotprojekt zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung durchgeführt. "Mit der Einführung im September rollen wir die höchsten Wiener Sozialstandards auf ganz Österreich aus", betonte die Sozialstadträtin.

"Wien ist sozial und an der Spitze. So bieten wir etwa rund 5 Millionen Leistungsstunden bei den Mobilen Diensten und damit mit Abstand den höchsten Versorgungsgrad aller Bundesländer. Weit abgeschlagen dahinter liegt Niederösterreich mit 3,4 Millionen Leistungsstunden. Wollte Niederösterreich hier den gleichen Versorgungsgrad wie Wien erreichen, müsste es - gemessen an der Bevölkerung - die Leistungsstunden bei den Mobilen Diensten um 41 Prozent steigern", schloss Wehsely. (Schluss)

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