- 18.02.2010, 12:11:46
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Marek: Mehr Energieeffizienz im Wohnbau bringt vielfachen Nutzen
Grußworte zur Eröffnung der Messe "Bauen & Energie Wien 2010" - Wohnbausanierung reduziert Energieaufwand und schafft Arbeitsplätze
Wien (OTS/BMWFJ) - "Investitionen in die thermische Sanierung von
Gebäuden rufen vielfache positive Effekte hervor: Sie verbessern die
Energie- und CO2-Bilanz, senken die laufenden Aufwendungen und
schaffen bzw. sichern Arbeitsplätze", betonte Christine Marek,
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend, am Donnerstag anlässlich der Eröffnung der Messe "Bauen &
Energie Wien 2010". Viele Menschen hätten angesichts der deutlich
werdenden Knappheit der Ressourcen und des Klimawandels erkannt, wie
fragil die nach Jahrzehnten ungebremsten Aufschwungs erreichten
Fortschritte sind. Dadurch seien sie bereit, für eine nachhaltige
Entwicklung auch Geld auszugeben und dabei vor allem im unmittelbaren
Lebensbereich anzusetzen.
Vor allem eine Verbesserung der thermischen Qualität von Gebäuden
habe dabei einen hohen Stellenwert, weil einerseits für Raumheizung
besonders viel Energie aufgewendet werde, andererseits hier mit
relativ geringem Aufwand eine hohe Einsparung möglich sei. Außerdem
komme es dabei zu einer deutlichen Belebung des Arbeitsmarktes, weil
im Vergleich zum Tiefbau neue Hochbauten doppelt und die Sanierung
des Bestandes sogar dreimal so viele Arbeitsplätze schaffen. In Wien
alleine ergibt dies eine beachtliche Zahl von bis zu 25.000
Arbeitsplätzen.
In Wien wurden im Jahr 2009 16.124 Wohnungen fertiggestellt, 7.000
Wohnungen davon wurden von gemeinnützigen Wohnbauträgern errichtet.
Wien hat damit erstmals weniger geförderten als freifinanzierten
Wohnbau zu verzeichnen. Auch die Zahlen der Sanierungsprojekte in
Wien mit positivem Förderprüfbericht und Baubewilligung sind
imposant: 346 Projekte mit 17.639 Wohneinheiten. Diese Zahlen
beweisen die Möglichkeiten und Dynamik dieser Branche und die
Bedeutung für die Wirtschaft.
Das Wirtschaftsministerium, so Marek weiter, sei daher besonders
daran interessiert, Strategien für Energieeffizienz und erneuerbare
Energien zu entwickeln. Das gehe in Richtung Energieeffizienz bei
elektrischen Antrieben - zum Beispiel bei Aufzügen -, und
solarthermische Anwendungen in Gebäuden, Industrieprozessen und
Wärmesystemen. Ganz konkret habe der Bund im Rahmen der
Konjunkturpakete ein groß angelegtes Förderprogramm zur thermischen
Sanierung gestartet und damit der Wirtschaft entscheidende Impulse
gegeben.
Als neue Themen nannte die Staatssekretärin den maßvollen Aufbau
der Elektromobilität und die Entwicklung intelligenter elektrischer
Netze, in denen die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren
Energien durch Lastregelung besser austariert werden kann.
"Die komplexe Materie macht es erforderlich, sich über aktuelle
Entwicklungen sowie bestehende Bauvorschriften und
Fördermöglichkeiten umfassend informieren zu können. Die Messe 'Bauen
und Energie' leistet dazu einen wesentlichen Beitrag", schloss Marek.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend
Staatssekretariat: Dr. Angelika Schätz
Tel.: (01) 711 00-5709
Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer,
Tel.: +43/(0)1/71100-2058
mailto:[email protected]
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