- 17.02.2010, 12:24:52
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NEWS: Meischberger belastet Plech in Buwog-Affäre massiv
Bei Einvernahme: "Familie Plech" soll für Liechtensteiner Nummernkonto zeichnungsberechtigt gewesen sein.
Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am
Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der Ex-FPÖ-Politiker Walter
Meischberger in seiner Einvernahme in der "Buwog-Affäre" den
Grasser-Vertrauten Ernst Plech massiv belastet hat.
Die Zahlungsflüsse für die Provisionen aus der
Buwog-Privatisierung liefen laut Aktenlage über eine zypriotische
Briefkastenfirma und von dort weiter auf ein Liechtensteiner Konto
des US-Unternehmens Omega, wo 7.726.000 Euro eingingen.
Laut Ermittlern wurde das Geld dann von Treuhändern bar behoben
und auf drei Konten bei der Hype Invest Bank in Liechtenstein
einbezahlt. Verfügungsberechtigt für diese Konten sei Walter
Meischberger gewesen. Von diesen Nummernkonten mit den Namen "Karin",
"Natalie" und "Walter" sei dann Geld bar behoben und von Geldboten
nach Österreich gebracht worden.
Bei seiner Einvernahme habe Meischberger eingeräumt, dass die
"ganze Familie Plech" für das Konto "Karin" zeichnungsberechtigt
gewesen sei. Laut Ermittlungsstand seien von diesem Konto 701.812,50
Euro behoben worden.
Von dem Konto sei auch Geld an eine "Sirenia Beach Invest Pty"
gegangen - eine Firma, deren Gesellschafter und Geschäftsführer laut
Auskunft von Interpol das Ehepaar Plech sei.
Aus bei Meischberger sichergestellten Unterlagen ergebe sich
zudem, dass sich Meischberger und Plech ein Motorboot des Typs
"Pershing 37" geleistet hätten, für das von den Liechtensteiner
Konten Geld überwiesen worden sei. Meischberger habe zudem Unterlagen
vorgelegt, wonach er an "Gesellschaften/Immobilien" Plechs "im
Innenverhältnis" beteiligt gewesen sei.
Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Rückfragehinweis:
NEWS
Chefreporter Kurt Kuch
Tel.: (01) 213 12 DW 1143
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/249
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