- 17.02.2010, 11:04:10
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Gestern, heute, morgen: 25 Jahre in der Lebensversicherung - BILD

Wien (OTS) - Innerhalb der letzten 25 Jahre fand ein radikales
Umdenken bei der Altersvorsorge statt. Das Vertrauen in die
staatliche Pension sinkt kontinuierlich. Die Bevölkerung ist
sensibilisiert und sich der Notwendigkeit der privaten Vorsorge
bewusst. Dies geht aus einer aktuellen Studie der GfK Austria für den
Versicherungsverband Österreich (VVO) hervor.
Man beginnt heute früher mit der privaten Vorsorge und investiert
mehr
"Nur 18 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher glauben
heute noch daran, dass ihre Pensionen zum Zeitpunkt ihres
Pensionsantrittes sicher sein werden", erklärt Dr. Rudolf
Bretschneider und bezieht sich dabei auf seine aktuelle GfK-Studie
zur privaten Vorsorge in Österreich. Maßnahmen werden nicht nur als
wichtiger denn je angesehen, sondern auch immer öfter aktiv gesetzt.
Ebenso zeigen Herr und Frau Österreicher einen deutlichen Trend in
Richtung Verjüngung beim optimalen Einstiegsalter für
Vorsorgemaßnahmen. "Sah man vor 25 Jahren ein Alter zwischen 31 und
40 Jahren als optimales Einstiegsalter, so liegt dieser Wert derzeit
bei einem Schnitt von 27 Jahren", so Dr. Rudolf Bretschneider über
die aktuellen Ergebnisse.
Für Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des
österreichischen Versicherungsverbandes VVO, ein großer Vorteil: "Je
früher man beginnt, in seine Altersvorsorge einzuzahlen, desto
günstiger ist es. Man profitiert beispielsweise in der
Lebensversicherung von niedrigeren Einstiegsprämien und von
günstigeren Rententafeln, weil die Lebenserwartung der Menschen
weiter steigen wird. Wurden Männer bzw. Frauen 1984 im Durchschnitt
70,04 Jahre bzw. 77,22 Jahre alt, so leben sie heute 77,62 Jahre bzw.
82,97 Jahre. Je länger man/frau Zeit hat, vorzusorgen, desto weniger
Geld muss dafür monatlich auf die Seite gelegt werden."
Neben diesem Trend lässt sich in den letzten 25 Jahren auch
beobachten, dass die Menschen immer mehr Geld in ihre Altersvorsorge
investieren: Lag die Grenze für die monatlichen Ausgaben zur privaten
Altersvorsorge 1984 noch (umgerechnet und kaufkraftbereinigt) bei
knapp 124 Euro, so werden heute bereits bis zu 250 Euro investiert.
Unterschiede werden hier insbesondere bei Analyse der Ergebnisse auf
Geschlechterebene deutlich. Dr. Rudolf Bretschneider hierzu: "Männer
und Frauen erkennen gleichermaßen die Wichtigkeit der Vorsorge, aber
die Möglichkeiten sind unterschiedlich." Der durchschnittliche Betrag
bei Männern liegt bei 125 Euro, bei Frauen mit durchschnittlich 81
Euro deutlich darunter. "Kritisch müssen allerdings beide Beträge
hinterfragt werden - ob sie für eine zukünftige Vorsorge auch
wirklich ausreichen", so Bretschneider weiters.
Männer und Frauen gleichen sich in ihrer Einstellung an
Abgesehen von ihren Möglichkeiten Geld zu investieren gleichen
sich Frauen und Männer immer mehr an. Die Antworten in allen
Kategorien weisen große Ähnlichkeiten zwischen Männern und Frauen
auf. Sicherheit und Stabilität rangieren in der Altersvorsorge bei
beiden Geschlechtern weit vor hohen Ertragserwartungen und unsicheren
Gewinnchancen. "Frauen haben andere Lebensläufe als Männer,
unterbrechen ihre Berufslaufbahn häufiger und sind oft
Alleinerzieherinnen mit knappem Budget. Eine klassische
Lebensversicherung zur Grundabsicherung ist gerade für sie
interessant. Sie kombiniert den sofortigen Versicherungsschutz mit
einem sicheren Kapitalaufbau. Kein anderes Vorsorgeprodukt kann mit
den oft bis zu 40 Jahren andauernden Garantien der Lebensversicherer
mitziehen", weiß Norman-Audenhove. "Außerdem kann eine
Lebensversicherung sehr flexibel gehandhabt werden: Wird mit der
Prämienzahlung pausiert, kann der Versicherungsschutz bestehen
bleiben. Nach Vereinbarung übernimmt sogar die Versicherung die
Prämienzahlung während der Karenz, bei Krankheit oder Unfall."
Die Lebensversicherung wird als "Versicherungsprodukt" und nicht als
reines "Ansparprodukt" verstanden
Herr und Frau Österreicher assoziieren mit der Lebensversicherung
primär Dinge rund um das Versicherungsprodukt selbst - der reine
Anspargedanke rückt in den Hintergrund, der Versicherungsschutz hat
Vorrang. "Dieses Ergebnis ist nicht überraschend. Ein starkes
Sicherheitsbewusstsein prägt die Österreicherinnen und Österreicher
in ihrem gesamten Verhalten", so Bretschneider, "insbesondere wenn es
um das finanzielle Anlageverhalten geht, gehen wir lieber auf Nummer
sicher." Auch der VVO-Generalsekretär kennt diese Einstellung: "Nicht
umsonst gibt es in Österreich fast elf Millionen
Lebensversicherungsverträge. Wer bei der Altersvorsorge auf die
klassische Lebensversicherung setzt, profitiert auch in Krisenzeiten
von garantierten Leistungen und sicheren Erträgen. Es gilt sofortiger
Versicherungsschutz, die Zinsgarantie von aktuell 2,25 Prozent
während der gesamten Laufzeit sorgt zudem für einen sicheren
Kapitalaufbau. Außerdem bleiben die einmal zugeteilten Gewinnanteile
für immer bestehen."
Persönliche Beratung, Sicherheit und Garantieaspekte punkten
Um kein Risiko einzugehen, möchte man sich vor dem Abschluss einer
Lebensversicherung ausführlich beraten lassen. Dies ist die Meinung
von knapp zwei Drittel der Befragten. Weiters erwarten sie sich
größtmögliche Sicherheit für ihr veranlagtes Geld - dies zeigt sich
auch durch den Wunsch nach garantierten Leistungen bei der
Veranlagung. Die finanzielle Absicherung der Familie darf dabei
zusätzlich nicht zu kurz kommen.
"Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt ist die hohe und ungebrochene
Stabilität der heimischen Versicherungsunternehmen - auch oder gerade
in Zeiten der Krise. Wir haben in Österreich im Vergleich mit anderen
Ländern der EU besonders strenge Vorschriften für Eigenmittel,
Kapitalanlagen und Rechnungslegung der Versicherungen. Im Gegensatz
zum Einlagensicherungssystem der Banken müssen die
Versicherungsverbindlichkeiten, also das Kundengeld, immer zu 100
Prozent abgedeckt sein", stellt Norman-Audenhove klar.
Die Lebensversicherung wird als sicher, stabil und einfach erlebt
Aus Sicht der Befragten kann die Lebensversicherung als stabiles,
risikoarmes sowie konservatives und simples Veranlagungsprodukt, das
gleichzeitig kurzfristig aber auch weniger Ertrag bringt, eingestuft
werden. "Und mit genau diesen Kriterien zeichnet sich die
Lebensversicherung für Herrn und Frau Österreicher als bestens
geeignetes Produkt aus. Die Lebensversicherung entspricht den
Anforderungen der Österreicherinnen und Österreicher und kommt
insbesondere dem starken Sicherheitsbewusstsein der Bevölkerung
bestens entgegen", so Meinungsforscher Bretschneider abschließend.
Weitere Bilder unter:
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Rückfragehinweis:
VVO Versicherungsverband Österreich
Mag. Daniela Ebeert,
Leitung Kommunikation&PR
E-Mail: [email protected]
Tel.: +43 (0)1 71156-261
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1847
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