• 17.02.2010, 10:36:48
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Berlakovich: Die Zeit der Lippenbekenntnisse und Unverbindlichkeiten im Klimaschutz ist vorbei

Enquete zeigt auf wie britisches Klimaschutzgesetz zustande kam und soll Dynamik in die Verhandlungen bringen

Wien (OTS) - Das Lebensministerium hat heute, gemeinsam mit Global
2000 und der Britischen Botschaft zu einer Enquete zum Thema
Klimaschutzgesetz geladen. Ziel der Veranstaltung ist ein
Erfahrungsaustausch mit Experten aus Großbritannien, wo seit zwei
Jahren ein derartiges Gesetz in Kraft ist. "Mir geht es darum
aufzuzeigen, wie es gehen kann und damit wieder Dynamik in die
Verhandlungen zu einem österreichischen Bundes-Klimaschutzgesetz zu
bringen. Es kann nicht sein, dass einige, die eigentlich zuständig
sind, öffentlich vollmundig von Klimaschutz reden und am
Verhandlungstisch ist nichts mehr davon zu merken. Die Zeit der
Diskussionen und Lippenbekenntnisse ist vorbei, wir brauchen Nägel
mit Köpfen. Ein Klimaschutzgesetz, in dem eine klare Zuordnung der
Rechte und Pflichten auf die Verantwortungsträger im Bund und in den
Ländern festgeschrieben steht, ist ein Muss für ernst gemeinten
Klimaschutz in unserem Land", so Umweltminister Niki Berlakovich.

Auch in England gingen dem Gesetzesbeschluss langwierige
Verhandlungen und intensive öffentliche Debatten voraus. Im Rahmen
der heutigen Veranstaltung erläutern britische Experten wie der
Prozess in England verlaufen ist, wie deren Gesetz ausgestaltet ist
und funktioniert. Österreichische Vertreter der Wirtschaft, der
Wirtschaftsforschung und des Umweltbundesamtes nehmen ihrerseits
Stellung.

"Nach dem unerfreulichen Ergebnis der Klimakonferenz in Kopenhagen
müssen wir zeigen, dass wir in Österreich bereit sind, gemeinsam die
globale und soziale Verantwortung für eine der zentralen
Zukunftsfragen zu übernehmen. Klimawandel ist eine Bedrohung, der
Klimaschutz eine große Chance: für die Wirtschaft, für die Schaffung
von green jobs und die Lebensqualität jetziger und zukünftiger
Generationen" , so Niki Berlakovich abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6918, DW 6823

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/41

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