Nein zur City Maut für Jank "Sieg der Vernunft"

Bedrohungspotenzial für die Wirtschaft gebannt - Weiter Kritik an Parktraumbewirtschaftung bis 22 Uhr

Wien (OTS) - Wien, 16. Februar 2010 - Erleichtert reagierte Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank auf das heute verkündete Nein der Wienerinnen und Wiener zur City Maut. "Die Vernunft hat gesiegt", erklärte Jank in einer ersten Stellungnahme. "Das Bedrohungspotenzial für die Wirtschaft ist nun gebannt, zusätzliche Belastungen wären auch nicht verkraftbar gewesen". Laut Jank solle die ablehnende Haltung der Wiener Bevölkerung zur City Maut nun auch zum Anlass genommen werden, die auf 22 Uhr ausgeweitete Parkraumbewirtschaftung neu zu diskutieren. "Die Praxis hat gezeigt, dass die Parkraumbewirtschaftung bis 22 Uhr abendliche Aktivitäten in den betroffenen Bezirken erschwert und unnötig verteuert hat", sagt Jank. Restaurant-Besuche können heute erst um 20 Uhr beginnen oder müssen binnen zwei Stunden abgeschlossen sein, will man nicht die Kosten für die Benutzung einer Parkgarage in Kauf nehmen. Wenig Spielraum gibt es beim Besuch von Konzerten oder Theatervorstellungen, wo die Beginnzeiten meist vor 20 Uhr liegen und die Kurzparkzeit oft nicht ausreicht. Das reduziert die Attraktivität solcher Besuche und dämpft die Umsätze. Leidtragende sind insbesondere die Wiener Gastronomie, Kaffeehäuser, Kinos und Kulturbetriebe. "Das Ergebnis der Volksbefragung zeigt, dass das erträgliche Maß an Belastungen und Einschränkungen bereits überschritten ist", sagt Jank, die von der Stadt Wien eine Rücknahme der Parkraumbewirtschaftung in den Abendstunden fordert.

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