- 16.02.2010, 13:04:09
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Nein zur City Maut für Jank "Sieg der Vernunft"
Bedrohungspotenzial für die Wirtschaft gebannt - Weiter Kritik an Parktraumbewirtschaftung bis 22 Uhr
Wien (OTS) - Wien, 16. Februar 2010 - Erleichtert reagierte
Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank auf das heute
verkündete Nein der Wienerinnen und Wiener zur City Maut. "Die
Vernunft hat gesiegt", erklärte Jank in einer ersten Stellungnahme.
"Das Bedrohungspotenzial für die Wirtschaft ist nun gebannt,
zusätzliche Belastungen wären auch nicht verkraftbar gewesen". Laut
Jank solle die ablehnende Haltung der Wiener Bevölkerung zur City
Maut nun auch zum Anlass genommen werden, die auf 22 Uhr ausgeweitete
Parkraumbewirtschaftung neu zu diskutieren. "Die Praxis hat gezeigt,
dass die Parkraumbewirtschaftung bis 22 Uhr abendliche Aktivitäten in
den betroffenen Bezirken erschwert und unnötig verteuert hat", sagt
Jank. Restaurant-Besuche können heute erst um 20 Uhr beginnen oder
müssen binnen zwei Stunden abgeschlossen sein, will man nicht die
Kosten für die Benutzung einer Parkgarage in Kauf nehmen. Wenig
Spielraum gibt es beim Besuch von Konzerten oder
Theatervorstellungen, wo die Beginnzeiten meist vor 20 Uhr liegen und
die Kurzparkzeit oft nicht ausreicht. Das reduziert die Attraktivität
solcher Besuche und dämpft die Umsätze. Leidtragende sind
insbesondere die Wiener Gastronomie, Kaffeehäuser, Kinos und
Kulturbetriebe. "Das Ergebnis der Volksbefragung zeigt, dass das
erträgliche Maß an Belastungen und Einschränkungen bereits
überschritten ist", sagt Jank, die von der Stadt Wien eine Rücknahme
der Parkraumbewirtschaftung in den Abendstunden fordert.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien
Dr. Gary Pippan
Leiter der Pressestelle
+43 1 51450 1320
[email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/242
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