Ursula Stenzel wirbt für Friedensinitiative im Nahen Osten

Ex-Verteidigungsminister Peretz auf Kurzbesuch in Wien

Wien (OTS) - Aufsehenerregendes Friedensprogramm zwischen israelischen-palästinensischen Kindern - initiiert von Amir Peretz -unterstützt von Ursula Stenzel

Der ehemalige israelische Verteidigungsminister und stellvertretende Ministerpräsident, Amir PERETZ, ist derzeit auf einem inoffiziellen Besuch in Wien, um für eine aufsehenerregende Friedensinitiative "Children?s Treasury for Peace" zu werben. Er ist aus diesem Grund mit Ursula STENZEL, Bezirkvorsteherin Wien Innere Stadt, zusammengetroffen, die sich nicht zuletzt wegen ihrer jüdischen Wurzeln dieser Problematik sehr verbunden fühlt.

Ursula Stenzel: "Seit ich politisch denken kann und während meiner gesamten beruflichen Laufbahn - sei es als Moderatorin und Auslandsredakteurin im ORF, sei es während meiner zehnjährigen Tätigkeit als Abgeordnete des Europäischen Parlaments - habe ich mich für den Frieden im Nahen Osten zwischen Israelis und den Palästinensern eingesetzt. Auch wenn dieser Friede manchmal zum Greifen nahe schien, wie beispielsweise beim historischen Besuch von Präsident Sadat in Jerusalem, den ich als Korrespondentin begleitete, rückte er immer wieder in scheinbar unerreichbare Ferne. Um Frieden zu schaffen, bedarf es des Vertrauens. Dieses Vertrauen muss wachsen von klein-auf.

Es ist daher zu begrüßen, wenn sich ein Politiker wie Amir Peretz, Ex-Verteidigungsminister von Israel, Mitglied der Knesset (Anm.:
Israelisches Parlament) und Mitglied des Komitees für Außen- und Sicherheitspolitik ein Programm initiiert, das israelische und palästinensische Kinder gemeinsam fördern soll. Es soll Kinder zusammenbringen, um das gegenseitige Feindbild abzubauen. Die Förderung wird ihrer Ausbildung zu gute kommen und soll gemeinsame palästinensisch-israelische Friedens-Aktivitäten mit einem Stipendium belohnen.

Diese Initiative werde ich in Österreich gerne promoten, um Unterstützer für diese Friedensinitiative zu gewinnen."

Gleichzeitig müssen aber laut Ursula Stenzel auch die Rahmenbedingungen für ein friedliches Miteinander gegeben sein. "Eine Bedrohung der Existenz Israels - aber nicht nur Israels, wie sie derzeit vom Atomprogramm Irans ausgeht - ist nicht hinzunehmen. Nuklearwaffen in den Händen eines absolutistischen theokratischen Regimes, das Menschenrechte außer Kraft setzt, die Opposition im eigenen Land unterdrückt, darf die Staatengemeinschaft auf keinen Fall tolerieren".

Bild des Treffens Stenzel-Peretz ist verfügbar und wird auf Wunsch übermittelt.

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