Grüne Floridsdorf beantragen Schutzzone im Zentrum des 21. Bezirkes

"Initiative Denkmalschutz" deckt Bausünden in Floridsdorf auf

Wien (OTS) - Die Grünen Floridsdorf beantragen in der kommenden Bezirksvertretungssitzung die Schaffung einer Ortsbild-Schutzzone, mit der störende Eingriffe ins Stadtbild verhindert werden sollen. Die Schutzzone soll in der Umgebung des Amtshauses Floridsdorf entstehen und die Bereiche Am Spitz, innere Prager Straße, nördliche Floridsdorfer Hauptstraße sowie Teile der Schwaigergasse der Stryeckgasse umfassen.

Anlass ist der jüngste Bericht der "Initiative Denkmalschutz" in der Zeitschrift "Denkma(i)l": Darin wird aufgezeigt, dass es im 21. Bezirk lediglich in den alten Ortskernen von Stammersdorf, Strebersdorf, Großjedlersdorf und Leopoldau sowie in Teilbereichen des Ortskerns Jedlesee und in einem Teil des Gaswerks Leopoldau Schutzzonen gibt, nicht aber im Zentrum von Floridsdorf um das Amtshaus. In der Umgebung des 1901-03 errichteten Amtshauses gibt es ein nahezu geschlossenes Ensemble gründerzeitlicher Bebauung, u.a. mit dem bekannten Sild-Haus aus 1905 und dem ehemaligen Kaufhaus Wodicka (Am Spitz). Ein großer Teil des Gebietes hat Bauklasse III, was einen Anreiz zum Abriss niedrigerer Gebäude bietet. "Der Charakter des zentralen Bereichs von Floridsdorf, eine 'Visitenkarte' des 21. Bezirks, sollte nach Möglichkeit erhalten und bewahrt werden", fordert Susanne Dietl, Klubobfrau der Grünen Floridsdorf.

"Gerade im Bezirkszentrum sind in den letzten Jahren zahlreiche charakteristische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert verschwunden, z.B. Häuser in der nördlichen Schöpfleuthnergasse oder die Ferstel-Schule südlich des Franz-Jonas-Platzes" bedauert die "Initiative Denkmalschutz".

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