Hühnerhallen-Einsturz: VIER PFOTEN organisiert Rettung der Tiere

Nach Schnee-Tragödie im Waldviertel: Wettlauf gegen die Zeit

Wien (OTS) - Im Waldviertel ist letzten Donnerstag das Dach eines Freilandhühnerbetriebes eingestürzt. Vermutlich wurden einige Hundert Tiere dabei getötet. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN war mit einem Team vor Ort und versuchte gemeinsam mit der Feuerwehr so viele Tiere wie möglich zu retten. Die überlebenden Hühner werden in einen Freilandbetrieb gebracht.

Aufgrund der lebensgefährlichen Situation durfte die Halle nicht mehr betreten werden. Die Rettung der Tiere gestaltete sich als äußerst schwierig. Zusätzlich war zu befürchten, dass die Hühner verhungern und verdursten, so dass großer Zeitdruck bestand. "Weder beim Besitzer noch bei anderen Betrieben in der Umgebung gab es eine Ausweichmöglichkeit für die Unterbrungung der Hunderten Tiere. Wir mussten sofort eine Lösung finden, schließlich ging es um Leben und Tod", beschreibt Helmut Dungler, VIER PFOTEN Chef die Lage vor Ort.

Da akute Einsturzgefahr des Stalls bestand, kam die Freiwillige Feuerwehr auf die Idee, die Hühner mit einem ferngesteuerten Modellauto aus dem Stall zu treiben. Mit Hilfe einer Menschenkette bestehend aus engagierten Nachbarn, der Feuerwehr und einem Team von VIER PFOTEN wurden die Hühner auf einen kleinen Transporter verladen und kurzzeitig in nahegelegenen Stallungen untergebracht. "Nachdem die Evakuierung der Tiere sichergestellt war, bemühte ich mich sofort um eine sichere Zukunft der Hühner", so Dungler weiter. "Es musste garantiert werden, dass die Legehühner auch weiterhin in einer Freilandhaltung leben dürfen und weder in eine schlechtere Haltungsform verbracht noch aus Platzmangel getötet werden."

Die Geflügel GmbH "Die Eiermacher" aus Schlierbach waren sofort bereit mit VIER PFOTEN gemeinsam eine Lösung zu finden. Alle Hennen werden nun in einen Freilandbetrieb in Kärnten gebracht. "Wir freuen uns, dass wir durch unser rasches Eingreifen weit über tausend Hühnern das Leben retten konnten", so Dungler abschliessend.

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