• 13.02.2010, 08:00:53
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"profil": Affäre Hypo Niederösterreich: Landesbank verschob Lehman-Papiere über Wiener Investmenthaus Aurelius Capital

Bei Aurelius blieben 750.000 Euro "Handelsprovision" hängen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, verkaufte die Niederösterreichische
Hypo Investmentbank AG um den Jahreswechsel 2008/200 weitgehend
wertlos gewordene Lehman-Papiere um einen weit überhöhten Preis an
die international tätige Großbank BNP Paribas. Im Gegenzug erwarb sie
niedrig verzinste Anleihen von BNP Paribas, die sie als werthaltige
Papiere einbuchen konnte. Der Wert der von der Hypo gehaltenen
Lehman-Anleihen war nach dem Zusammenbruch des Investmenthauses von
17 Millionen auf knapp drei Millionen Euro gefallen, in der Bilanz
2008 drohten der Hypo Verluste.

Der Deal wurde vom Wiener Investmenthaus Aurelius Capital
Management abgewickelt. Nach Erhebungen der Nationalbank dürfte
Aurelius bei diesem Geschäft eine "Handelsprovision" von 750.000 Euro
überlassen worden sein.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten leitete am 2. Dezember 2009
gegen die Hypo-Vorstände Peter Harold und Richard Juill Ermittlungen
wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung ein. Es gilt die
Unschuldsvermutung.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/179

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