- 12.02.2010, 13:38:58
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SP-Stürzenbecher an FP-Herzog: Delogierung als letztes Mittel
Frühwarnsystem der Stadt hilft Delogierungen zu verhindern - Kritik von Herzog als "völlig unzutreffend" zurückgewiesen
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Hausverwaltung Wiener Wohnen verhält sich
im Zusammenhang von Delogierungen von GemeindewohnungsmieterInnen
äußerst kulant. In Fällen, wo private Hausbesitzer längst
Mieterkündigungen aussprechen, versucht die städtische
Wohnhäuserverwaltung intensiv und unter Gewährung zahlreicher
Angebote das Mietrechtsverhältnis aufrecht zu erhalten. Dieses
Frühwarnsystem, verbunden mit der finanziellen Unterstützung der
Stadt, beispielsweise Wohnbeihilfe, hilft viele Delogierungen zu
verhindern. In jenen Fällen, in denen Wiener Wohnen aber tatsächlich
eine Delogierung bei Gericht einbringt, haben alle anderen Maßnahmen
versagt und sind daher das letztmögliche Mittel. Die Behauptung von
Stadtrat Herzog entbehren jeder Realität und sind daher völlig
unglaubwürdig", wies der Wohnensprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Dr.
Kurt Stürzenbecher heute, Freitag, die Kritik des FP-Politikers
vehement zurück.
Wien habe längst ein gut funktionierendes "Frühwarnsystem"
eingerichtet. Damit würden Mieterinnen und Mieter mit
Zahlungsrückständen schriftlich sowie telefonisch kontaktiert und
dabei Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten angeboten, erklärte
Stürzenbecher. Als Beispiele für die Vielzahl sozialpolitischer
Maßnahmen, die die Stadt Wien zur Unterstützung finanzschwächere
WohnungsmieterInnen gesetzt habe, nannte Stürzenbecher etwa den
Heizkostenzuschuss zusätzlich zur Heizbeihilfe, die Ausweitung der
Sozialhilfe sowie die Wohnbeihilfe.
"Der absurde Vorwurf der sozialen Kälte geht völlig ins Leere, die
Faktenlage und die zahlreichen Maßnahmen belegen ganz klar, dass die
Stadt Wien jenen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, zur Seite
steht. Delogierungen bleiben das letzte Mittel, wenn mehrmals andere
Lösungen fehlgeschlagen sind", schloss Stürzenbecher. (Schluss)
Rückfragehinweis:
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