• 12.02.2010, 12:52:45
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Vier Wochen nach dem Beben: Bisher 12 Millionen Euro für ORF-"Nachbar in Not"-Hilfe gespendet

Seit der Gründung von "Nachbar in Not" ist die Erdbebenhilfe für Haiti die bisher zweiterfolgreichste in der Geschichte der Hilfsaktion

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 12. Jänner 2010, erschütterte um
16.53 Uhr Ortszeit (MEZ) ein Erdbeben der Stärke 7,0 nach Richter den
Inselstaat Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Am 14.
Jänner starteten ORF und "Nachbar in Not" die Hilfsaktion für die
Überlebenden der Katastrophe. 12 Millionen Euro innerhalb von vier
Wochen sind bisher für die "Nachbar in Not"-Hilfe aus Österreich
gespendet worden und die Hilfsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.

Wrabetz: "ORF zeigt Verantwortung und Stärke"

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF hat rasch
reagiert und mit der 'Nachbar in Not'-Hilfsaktion für Haiti die
bisher zweiterfolgreichste Spendenaktion - nach dem Tsunami 2004 -
innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt. 12 Millionen Euro
sind bisher gespendet worden, davon allein mehr als 1,3 Millionen
Euro am 'ORF-Aktionstag für Haiti' am 25. Jänner. Das zeigt, wie sehr
diese Naturkatastrophe die Menschen betroffen gemacht hat und zum
anderen, welches Vertrauen die Aktion 'Nachbar in Not' in Österreich
besitzt. Das ist unsere Verantwortung als öffentlich-rechtliches
Medienunternehmen und was wir in der Synergie all unserer Medien -
Fernsehen, Radio, Internet und Teletext - sowie mit den neun
Landesstudios auch innerhalb kürzester Zeit umsetzen können. 'Nachbar
in Not' ist der gemeinsame Ausdruck von Hilfsbereitschaft und
Solidarität."

Mayerhoffer: "Dank an alle Unterstützer"

Sissy Mayerhoffer, als Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting
auch für die ORF-Koordination von 'Nachbar in Not' verantwortlich:
"Unser Dank gilt der überwältigenden Spendenbereitschaft der
Österreicherinnen und Österreicher, aber auch unseren kompetenten
Partnern wie Telekom Austria, zahlreichen Firmen, die uns mit
großzügigen Spenden helfen, prominenter Unterstützung aus Kunst,
Sport und Kultur sowie durch viele Printmedien, vielen privaten
Initiativen und natürlich den 'Nachbar in Not'-Hilfsorganisationen,
die über Know-how, Infrastruktur und Logistik verfügen, um in den
internationalen Krisenregionen der Welt schnell und effizient Hilfe
leisten zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch
dann noch vor Ort, wenn diese Katastrophe aus dem medialen Fokus der
Weltöffentlichkeit verschwunden sein wird, und leisten ihren Einsatz,
um den Menschen beim Wiedererlangen ihrer Lebensgrundlagen zu
helfen."

Petrik-Schweifer: "Rot-weiß-rotes Signal der Hoffnung"

Christoph Petrik-Schweifer, "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzender
und Caritas-Auslandshilfechef, zeigt sich ebenfalls überwältigt von
der Spendenbereitschaft in Österreich: "Unglaubliche 12 Millionen
Euro hat die österreichische Bevölkerung bisher 'Nachbar in Not' für
die Menschen im Erdbebengebiet in Haiti anvertraut. Das ist ein
enormes rot-weiß-rotes Signal der Hoffnung! Denn jedes
Nahrungsmittelpaket rettet Leben." Die größte Herausforderung für die
Hilfsorganisationen sei die bevorstehende Regenzeit, so
Petrik-Schweifer: "Hunderttausende Menschen brauchen jetzt dringend
ein Dach über dem Kopf. Auch hier unterstützt 'Nachbar in Not' die
Erdbebenopfer in Haiti."

Opriesnig: "Humanitäre Visitenkarte der österreichischen
Zivilgesellschaft"

Auch einen Monat nach dem Beben ist der Bedarf an Hilfeleistung immer
noch enorm, betont Michael Opriesnig, zweiter Vorstandsvorsitzender
von "Nachbar in Not" und Marketingchef des Österreichischen Roten
Kreuzes: "Wir hoffen, dass die Spendenbereitschaft auch noch
weitergeht, um die Hilfe, die die Menschen in Haiti jetzt und in
Zukunft brauchen, zu ermöglichen. In der Phase der Akuthilfe ist die
Versorgung mit Lebensmitteln, sauberem Wasser, medizinischen
Hilfsgütern sowie die Verbesserung der Hygienebedingungen immer noch
Thema. Was zählt, ist aber auch die Nachhaltigkeit der Hilfe. Durch
Überbrückungsmaßnahmen und Wiederaufbau geben wir den Menschen, die
alles verloren haben, Lebensperspektive und Zukunft."

"Insgesamt wird unsere Hilfe einen langen Atem brauchen - sie wird
Wochen, Monate und Jahre beanspruchen", unterstreicht auch Dagmar
Lassmann, Leiterin der Diakonie-Auslandshilfe und im "Nachbar in
Not"-Vorstand.

Bisherige konkrete Hilfeleistung durch die "Nachbar in
Not"-Hilfsorganisationen aus "Nachbar in Not"-Spenden:

--> Caritas Österreich

Mit den Mitteln der Aktion "Nachbar in Not" versorgt die Caritas in
den nächsten Monaten insgesamt 10.000 Menschen mit Wasser und
Lebensmitteln, 12.500 Menschen erhielten Küchensets. 12.500 Menschen
im Erdbebengebiet kann die Caritas aus dem Topf von "Nachbar in Not"
ein temporäres Dach über dem Kopf (Zelt oder Notunterkunft)
finanzieren. Die Caritas-Verteilungen finden vor allem in den
Armenvierteln von Port-au-Prince Cité de Soleil und Petion-Ville
sowie in einigen ländlichen Regionen in der Diözese Port-au-Prince
statt.

Ein Hilfsflug, gemeinsam mit dem Roten Kreuz unter dem Dach von
"Nachbar in Not", brachte 76 Paletten Verbandsmaterial zur
medizinischen Versorgung der Erdbebenopfer ins Katastrophengebiet.
Zwei von "Nachbar in Not" finanzierte Lkws sollen im
Katastrophengebiet neben der Nothilfe auch für die Phase des
Wiederaufbaus zur Verfügung stehen.

Um den Kindern im Erdbebengebiet rasch wieder die Rückkehr in die
Normalität zu ermöglichen, sichert die Caritas gemeinsam mit den
Salesianern in den nächsten sechs Monaten den Schulbetrieb für mehr
als 6.000 Kinder. Hierfür werden mit "Nachbar in Not"-Geldern 150
provisorische "Nachbarschaftsschulen" (jeweils ein Klassenraum für
rund 40 Kinder mit einer Lehrkraft) errichtet.

Die Caritas lässt die Menschen auch nach der Nothilfe nicht im Stich
und geht von einem mindestens vier Jahre dauernden Wiederaufbau von
Schulen, Waisenhäusern und festen Häusern aus. Das Geld dafür wird
unter anderem von "Nachbar in Not" kommen.

Kosten aus NIN: 688.021 Euro

--> Österreichisches Rotes Kreuz

Entsendung einer Sanitär- und Hygiene Schnelleinsatzgruppe (Emergency
Response Unit - ERU):

Diese ERU stellt die Versorgung von 20.000 Personen mit grundlegenden
sanitären Einrichtungen (Latrinen) sicher und führt Programme zur
Hygieneerziehung, Bekämpfung von Krankheitsüberträgern und Sicherung
von Trinkwasserstellen durch.
Sechs Rotkreuz-Helfer bringen 20 Tonnen Hilfsgüter, darunter
Schutzanzüge, Desinfektions- und Reinigungsmittel nach Haiti. Auf den
40 Paletten befindet sich aber vor allem Material - Holz und
Plastikteile - zum Bau von Latrinen.

Kosten aus NIN: 238.265 Euro

Nothilfe - Hygienepakete und Wasserkanister:

20.000 betroffene Menschen werden mit Hygienepaketen und
Wasserkanistern versorgt.
Die Verteilung erfolgt über das Haitianische und das Internationale
Rote Kreuz. Unterstützung erhalten sie dabei von einem
ÖRK-Katastrophenhilfeexperten, der für die Dauer von ca. einem Monat
in das betroffene Gebiet entsendet wird.
Die Hygienepakete helfen mit, den betroffenen Familien in Haiti ein
eigenständiges Leben nach dieser dramatischen Katastrophe zu
ermöglichen. Der Inhalt ist international standardisiert und enthält
den Monatsbedarf für eine fünfköpfige Familie.

Kosten aus NIN: 307.000 Euro

Erste Hilfe-Pakete, Krankentragen und diverse medizinische Güter:

Weiters werden diverse medizinische Hilfsgüter in das
Katastrophengebiet gebracht.

Kosten aus NIN: rd. 130.000 Euro

--> Diakonie Österreich

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit 2005 im Land und mit
langfristigen Hilfsprojekten der Ernährungssicherung und des
Wiederaufbaus tätig. Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen
und den Partnern im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT (Action By
Churches Together) arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe in einem
lokal eingebundenen Hilfsnetzwerk.

Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen von Nachbar
in Not:
Mit dem "Nachbar in Not"-Geld hat die Diakonie Katastrophenhilfe
medizinische Nothilfepakete zur Basisversorgung von 40.000 Menschen
für drei Monate, Decken, Plastikplanen, Nahrungsmittel (Dosennahrung,
Milchpulver), Trinkwasser sowie Tabletten zur Wasserreinigung im Wert
von 100.000 Euro nach Jacmel gebracht.

Kosten aus NIN: 100.000 Euro

Darüber hinaus wurden 480 Zelte wurden gekauft und nach Jacmel
transportiert.

Kosten aus NIN: 201.120 Euro

Gemeinsam mit den lokalen Diakonie-Partnerorganisationen (CROSE)
werden die Hilfsgüter verteilt.
Täglich sind Lastwagen mit Hilfsgütern der Diakonie Katastrophenhilfe
in den beiden betroffenen Orten Jacmel und Bainet unterwegs. Sie
fahren zuvor vereinbarte Punkte an, an denen Freiwillige die
Hilfsgüter abladen. Die Verteilung der Güter erfolgt über ein
bewährtes Modell, nämlich durch Einbeziehung der Betroffenen selbst:
betroffene Familien, die sich in lokalen Basisgruppen mit jeweils
etwa 30 Familien oder rund 150 Personen organisiert haben. Da die
Hilfsgüter an Basisgruppen gehen, gibt es keine konfliktreiche und
langwierige Verteilung vom Lastwagen aus. "So kommt es nicht zu
Gewalt und Chaos. Außerdem ist wegen der Nähe zu den Betroffenen und
ihrer Beteiligung keine Begleitung durch Sicherheitskräfte nötig",
betont Astrid Nissen, die Leiterin des Büros der Diakonie
Katastrophenhilfe in Haiti.
In einem nächsten Schritt sollen in der Region 300 beschädigte Häuser
und zwei Schulen wieder aufgebaut werden. Außerdem plant die Diakonie
Katastrophenhilfe, Toiletten und Duschen für Erdbebenopfer zu
errichten.

--> CARE Österreich

CARE Österreich setzt derzeit aus Spendenmitteln von "Nachbar in Not"
folgende Hilfsleistungen um:
-- Trinkwasserversorgung (Tanklastwagen, Wasseraufbereitungsmittel)
und Sanitäres (Bau von Latrinen etc.)
-- "Non-Food-Items": zum Beispiel Wasserkanister, Kochutensilien,
Decken
-- Notunterkünfte wie Zelte und Plastikplanen
-- Matratzen
-- Hygienepakete
CARE verteilt die Hilfsgüter vor allem im Vorort Petionville und in
Léogane und Carrefour.

Kosten aus NIN: 200.000 Euro

Seit 16. Jänner hat CARE mit den Mitteln aus "Nachbar in Not" die
Versorgung von etwa 25.000 Menschen sicher gestellt. Für die mittel-
bis langfristige Hilfe ist geplant, auch psychosoziale Hilfe für die
Bebenopfer anzubieten, damit der Weg zurück ins Leben leichter fällt.

Ein Schwerpunkt von CARE in Haiti ist auch die Unterstützung für
Frauen - derzeit vor allem für schwangere und stillende Frauen, die
"Mütterkits" erhalten -, aber auch in Hinblick auf Gewalt gegen
Frauen nach dem Erdbeben.

--> Hilfswerk Austria International

Notversorgung in zwei Camps in den ärmsten und am meisten betroffenen
Bezirken Cazeau und La Saline:

-- medizinische Versorgung für ca. 1.500 Personen / pro Woche
-- Ankauf von Wassertanks für 5.000 Personen
-- psychologische Betreuung von 500 traumatisierten Personen
-- medizinische Versorgung, Ernährung, Zelte für 200 Waisenkinder
-- Ankauf von Medikamenten, Verbandsmaterial, med. Geräte (z. B.
Stethoskope, Fieberthermometer)
-- medizinische Nachbehandlung und psychologische Betreuung von 200
Amputierten/Schwerverletzten
-- Aufklärung über Gesundheit und Hygiene mit einem Netz von
freiwilligen Gesundheitshelfer/innen
Begünstigte: 10.000 Personen
Budget für vier Monate: 400.000 Euro, davon 250.000 Euro durch
"Nachbar in Not"

In Vorbereitung: landwirtschaftliche Nothilfe in der Nordwest-Provinz
Bombardopolis:

-- Seit Ende Jänner sind 300.000 aus der Hauptstadt aufs Land
geflüchtet, wo vor Beginn der Saatperiode im März dringend
landwirtschaftliche Soforthilfe geleistet werden muss. Haiti hat
bereits zwei Ernten verloren (Dürre und Erdbeben).
-- Hilfswerk Austria International plant unmittelbar den Ankauf von
Saatgut, Dünger, Tiernahrung, landwirtschaftlichen Geräten,
Bewässerungsanlagen.
Begünstigte: 500 Familien + Nachbarschaft (15.000 Personen)
Budget: 350.000 Euro, davon 150.000 Euro durch "Nachbar in Not"

--> Volkshilfe Österreich

Die Nothilfe der Volkshilfe Österreich mit ihren "solidar"-Partnern
konzentriert sich auf die Stadt Jacmel und die dörflichen Gemeinden
im Umland. Die Stadt im Süden von Port-au-Prince hatte rund 30.000
Einwohner, die Hälfte der Gebäude ist zerstört. Das einzige
Krankenhaus des gesamten Departements für 500.000 Menschen ist
praktisch unbenutzbar.

Soforthilfe-Beispiele:

In der ersten Phase wurden rund 25.000 Menschen mit Trinkwasser,
Zelten, Hygieneartikel und medizinischer Hilfe versorgt. Tausende
Hygiene-Kits, 6.000 Wasserkanister, zusätzlich Medikamente,
Verbandsmaterial und Sterilisationsmaterial im Wert von 28.000 Euro
und vieles mehr konnte geliefert werden.

Kosten aus NIN: 240.000 Euro

Mittel- bis langfristige Projekte:

Da die Menschen bis auf weiteres mit Wasser, Lebensmittel, Zelten,
Kochgeschirr und Kochöfen versorgt werden müssen, wird die Nothilfe
noch andauern. Die mit dem Geld der "Nachbar in Not"-Spenden
geplanten mittel- und langfristigen Projekte der Volkshilfe werden
langfristige Ernährungssicherheit und Stärkung der
Einkommenssituation für die Menschen zum Ziel haben. Die genauen
Projektkosten werden derzeit ermittelt.
Darüber hinaus wird Unterstützung zur Verarbeitung der menschlichen
Verluste angeboten werden und die Förderung des Gemeinwesens, um die
Selbstorganisation und den Zusammenhalt der Menschen zu stärken.

--> Malteser Hospitaldienst

Aus Mitteln von "Nachbar in Not werden zwei Klein-Lkws und ein
Ambulanzfahrzeug beschafft, die die bisher provisorisch angemieteten
Fahrzeuge zur Versorgung mit Hilfsgütern und für den
Verletzten-Transport ersetzen sollen. Zusätzlich werden Generatoren
beschafft, die im Bereich Léogane zur Stromerzeugung in der dort zu
errichtenden Gesundheitsstation dienen.
Der "Nachbar in Not"-Anteil an den Hilfeleistungen der Malteser
beträgt derzeit 150.000 Euro.

--> Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Medizinische Soforthilfe für die Erdbebenopfer:

Das Projekt vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreich hat das Ziel, die
Voraussetzungen für eine nachhaltige, langfristige medizinische
Grundversorgung der notleidenden Bevölkerung zu schaffen. Dafür sorgt
das mobile medizinische Team des Samariterbundes in Haiti, bestehend
aus einem erfahrenen Notarzt, Notfallsanitäter/innen, einem
Verbindungsoffizier, einem Logistiker und einem Einsatzleiter. Vor
allem bis dato unzureichend versorgte Gebiete Haitis sollen davon
profitieren. In erster Linie sollen somit eine medizinische
Basisversorgung gewährleistet werden, insbesondere mangelt es an
Wundversorgung - und an der Nachversorgung von Operationswunden oder
Amputationen.

Kosten aus NIN: 86.000 Euro

Seit 26. Jänner 2010 ist das mobile medizinische Team des
Samariterbundes im Auftrag der Vereinten Nationen in der Region
Léogane unterwegs, um jene Menschen zu versorgen, zu denen bisher
noch kaum Hilfe durchgedrungen ist. Es befinden sich insgesamt sieben
Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs in Haiti. Damit
stellt der Samariterbund eines der größten Einsatzteams
österreichischer Non-Profit-Organisationen im Erdbebengebiet.

Insgesamt 183,3 Millionen Euro in 18 Jahren für "Nachbar in Not"

Insgesamt hat "Nachbar in Not" im 19. Jahr seines Bestehens mit der
"Nachbar in Not"-Hilfe für Jugoslawien (1992 bis 2002) sowie nach der
Stiftungsgründung 2003 mit internationalem Aktionsradius für die
"Nachbar in Not"-Hilfsaktionen für die Kinder des Irak (2003), für
die Flüchtlinge in Darfur (2004), für die Überlebenden des Tsunami
(2004/05), für die Hochwasseropfer in Rumänien und Bulgarien (2005),
für die Erdbebenopfer in Pakistan (2005) und die Hilfe für Haiti
(2010) bisher 183,3 Millionen Euro lukriert.

Nur vier Wochen nach dem Beben sind rund ein Viertel aller "Nachbar
in Not"-Spenden für Haiti - mehr als 2,7 Millionen Euro - für
Soforthilfemaßnahmen umgesetzt. Um den Menschen auch eine Zukunft
geben zu können, wird nachhaltige Hilfe notwendig sein.

Spendenmöglichkeiten für "Nachbar in Not":
"NACHBAR IN NOT - Erdbeben Haiti"
PSK 90 150 300 (BLZ 60000)
Online-Spenden unter: http://nachbarinnot.ORF.at
Telekom Austria-Spendentelefon (kostenlos aus ganz Österreich): 0800
222 444
SMS-Spenden:
0664 660 33 33 (Kennwort NIN plus Spendenbetrag schicken)

Rückfragehinweis:

ORF-Pressestelle - Humanitarian Broadcasting
   Christine Kaiser
   +43 (0)1/87878 - DW 12422
   http://nachbarinnot.ORF.at
   http://tv.ORF.at
   http://kundendienst.ORF.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/248

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GOK

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