Vier Wochen nach dem Beben: Bisher 12 Millionen Euro für ORF-"Nachbar in Not"-Hilfe gespendet

Seit der Gründung von "Nachbar in Not" ist die Erdbebenhilfe für Haiti die bisher zweiterfolgreichste in der Geschichte der Hilfsaktion

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 12. Jänner 2010, erschütterte um 16.53 Uhr Ortszeit (MEZ) ein Erdbeben der Stärke 7,0 nach Richter den Inselstaat Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Am 14. Jänner starteten ORF und "Nachbar in Not" die Hilfsaktion für die Überlebenden der Katastrophe. 12 Millionen Euro innerhalb von vier Wochen sind bisher für die "Nachbar in Not"-Hilfe aus Österreich gespendet worden und die Hilfsmaßnahmen laufen auf Hochtouren.

Wrabetz: "ORF zeigt Verantwortung und Stärke"

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF hat rasch reagiert und mit der 'Nachbar in Not'-Hilfsaktion für Haiti die bisher zweiterfolgreichste Spendenaktion - nach dem Tsunami 2004 -innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt. 12 Millionen Euro sind bisher gespendet worden, davon allein mehr als 1,3 Millionen Euro am 'ORF-Aktionstag für Haiti' am 25. Jänner. Das zeigt, wie sehr diese Naturkatastrophe die Menschen betroffen gemacht hat und zum anderen, welches Vertrauen die Aktion 'Nachbar in Not' in Österreich besitzt. Das ist unsere Verantwortung als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen und was wir in der Synergie all unserer Medien -Fernsehen, Radio, Internet und Teletext - sowie mit den neun Landesstudios auch innerhalb kürzester Zeit umsetzen können. 'Nachbar in Not' ist der gemeinsame Ausdruck von Hilfsbereitschaft und Solidarität."

Mayerhoffer: "Dank an alle Unterstützer"

Sissy Mayerhoffer, als Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting auch für die ORF-Koordination von 'Nachbar in Not' verantwortlich:
"Unser Dank gilt der überwältigenden Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher, aber auch unseren kompetenten Partnern wie Telekom Austria, zahlreichen Firmen, die uns mit großzügigen Spenden helfen, prominenter Unterstützung aus Kunst, Sport und Kultur sowie durch viele Printmedien, vielen privaten Initiativen und natürlich den 'Nachbar in Not'-Hilfsorganisationen, die über Know-how, Infrastruktur und Logistik verfügen, um in den internationalen Krisenregionen der Welt schnell und effizient Hilfe leisten zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch dann noch vor Ort, wenn diese Katastrophe aus dem medialen Fokus der Weltöffentlichkeit verschwunden sein wird, und leisten ihren Einsatz, um den Menschen beim Wiedererlangen ihrer Lebensgrundlagen zu helfen."

Petrik-Schweifer: "Rot-weiß-rotes Signal der Hoffnung"

Christoph Petrik-Schweifer, "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzender und Caritas-Auslandshilfechef, zeigt sich ebenfalls überwältigt von der Spendenbereitschaft in Österreich: "Unglaubliche 12 Millionen Euro hat die österreichische Bevölkerung bisher 'Nachbar in Not' für die Menschen im Erdbebengebiet in Haiti anvertraut. Das ist ein enormes rot-weiß-rotes Signal der Hoffnung! Denn jedes Nahrungsmittelpaket rettet Leben." Die größte Herausforderung für die Hilfsorganisationen sei die bevorstehende Regenzeit, so Petrik-Schweifer: "Hunderttausende Menschen brauchen jetzt dringend ein Dach über dem Kopf. Auch hier unterstützt 'Nachbar in Not' die Erdbebenopfer in Haiti."

Opriesnig: "Humanitäre Visitenkarte der österreichischen Zivilgesellschaft"

Auch einen Monat nach dem Beben ist der Bedarf an Hilfeleistung immer noch enorm, betont Michael Opriesnig, zweiter Vorstandsvorsitzender von "Nachbar in Not" und Marketingchef des Österreichischen Roten Kreuzes: "Wir hoffen, dass die Spendenbereitschaft auch noch weitergeht, um die Hilfe, die die Menschen in Haiti jetzt und in Zukunft brauchen, zu ermöglichen. In der Phase der Akuthilfe ist die Versorgung mit Lebensmitteln, sauberem Wasser, medizinischen Hilfsgütern sowie die Verbesserung der Hygienebedingungen immer noch Thema. Was zählt, ist aber auch die Nachhaltigkeit der Hilfe. Durch Überbrückungsmaßnahmen und Wiederaufbau geben wir den Menschen, die alles verloren haben, Lebensperspektive und Zukunft."

"Insgesamt wird unsere Hilfe einen langen Atem brauchen - sie wird Wochen, Monate und Jahre beanspruchen", unterstreicht auch Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie-Auslandshilfe und im "Nachbar in Not"-Vorstand.

Bisherige konkrete Hilfeleistung durch die "Nachbar in Not"-Hilfsorganisationen aus "Nachbar in Not"-Spenden:

--> Caritas Österreich

Mit den Mitteln der Aktion "Nachbar in Not" versorgt die Caritas in den nächsten Monaten insgesamt 10.000 Menschen mit Wasser und Lebensmitteln, 12.500 Menschen erhielten Küchensets. 12.500 Menschen im Erdbebengebiet kann die Caritas aus dem Topf von "Nachbar in Not" ein temporäres Dach über dem Kopf (Zelt oder Notunterkunft) finanzieren. Die Caritas-Verteilungen finden vor allem in den Armenvierteln von Port-au-Prince Cité de Soleil und Petion-Ville sowie in einigen ländlichen Regionen in der Diözese Port-au-Prince statt.

Ein Hilfsflug, gemeinsam mit dem Roten Kreuz unter dem Dach von "Nachbar in Not", brachte 76 Paletten Verbandsmaterial zur medizinischen Versorgung der Erdbebenopfer ins Katastrophengebiet. Zwei von "Nachbar in Not" finanzierte Lkws sollen im Katastrophengebiet neben der Nothilfe auch für die Phase des Wiederaufbaus zur Verfügung stehen.

Um den Kindern im Erdbebengebiet rasch wieder die Rückkehr in die Normalität zu ermöglichen, sichert die Caritas gemeinsam mit den Salesianern in den nächsten sechs Monaten den Schulbetrieb für mehr als 6.000 Kinder. Hierfür werden mit "Nachbar in Not"-Geldern 150 provisorische "Nachbarschaftsschulen" (jeweils ein Klassenraum für rund 40 Kinder mit einer Lehrkraft) errichtet.

Die Caritas lässt die Menschen auch nach der Nothilfe nicht im Stich und geht von einem mindestens vier Jahre dauernden Wiederaufbau von Schulen, Waisenhäusern und festen Häusern aus. Das Geld dafür wird unter anderem von "Nachbar in Not" kommen.

Kosten aus NIN: 688.021 Euro

--> Österreichisches Rotes Kreuz

Entsendung einer Sanitär- und Hygiene Schnelleinsatzgruppe (Emergency Response Unit - ERU):

Diese ERU stellt die Versorgung von 20.000 Personen mit grundlegenden sanitären Einrichtungen (Latrinen) sicher und führt Programme zur Hygieneerziehung, Bekämpfung von Krankheitsüberträgern und Sicherung von Trinkwasserstellen durch.
Sechs Rotkreuz-Helfer bringen 20 Tonnen Hilfsgüter, darunter Schutzanzüge, Desinfektions- und Reinigungsmittel nach Haiti. Auf den 40 Paletten befindet sich aber vor allem Material - Holz und Plastikteile - zum Bau von Latrinen.

Kosten aus NIN: 238.265 Euro

Nothilfe - Hygienepakete und Wasserkanister:

20.000 betroffene Menschen werden mit Hygienepaketen und Wasserkanistern versorgt.
Die Verteilung erfolgt über das Haitianische und das Internationale Rote Kreuz. Unterstützung erhalten sie dabei von einem ÖRK-Katastrophenhilfeexperten, der für die Dauer von ca. einem Monat in das betroffene Gebiet entsendet wird.
Die Hygienepakete helfen mit, den betroffenen Familien in Haiti ein eigenständiges Leben nach dieser dramatischen Katastrophe zu ermöglichen. Der Inhalt ist international standardisiert und enthält den Monatsbedarf für eine fünfköpfige Familie.

Kosten aus NIN: 307.000 Euro

Erste Hilfe-Pakete, Krankentragen und diverse medizinische Güter:

Weiters werden diverse medizinische Hilfsgüter in das Katastrophengebiet gebracht.

Kosten aus NIN: rd. 130.000 Euro

--> Diakonie Österreich

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit 2005 im Land und mit langfristigen Hilfsprojekten der Ernährungssicherung und des Wiederaufbaus tätig. Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen und den Partnern im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT (Action By Churches Together) arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe in einem lokal eingebundenen Hilfsnetzwerk.

Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen von Nachbar in Not:
Mit dem "Nachbar in Not"-Geld hat die Diakonie Katastrophenhilfe medizinische Nothilfepakete zur Basisversorgung von 40.000 Menschen für drei Monate, Decken, Plastikplanen, Nahrungsmittel (Dosennahrung, Milchpulver), Trinkwasser sowie Tabletten zur Wasserreinigung im Wert von 100.000 Euro nach Jacmel gebracht.

Kosten aus NIN: 100.000 Euro

Darüber hinaus wurden 480 Zelte wurden gekauft und nach Jacmel transportiert.

Kosten aus NIN: 201.120 Euro

Gemeinsam mit den lokalen Diakonie-Partnerorganisationen (CROSE) werden die Hilfsgüter verteilt.
Täglich sind Lastwagen mit Hilfsgütern der Diakonie Katastrophenhilfe in den beiden betroffenen Orten Jacmel und Bainet unterwegs. Sie fahren zuvor vereinbarte Punkte an, an denen Freiwillige die Hilfsgüter abladen. Die Verteilung der Güter erfolgt über ein bewährtes Modell, nämlich durch Einbeziehung der Betroffenen selbst:
betroffene Familien, die sich in lokalen Basisgruppen mit jeweils etwa 30 Familien oder rund 150 Personen organisiert haben. Da die Hilfsgüter an Basisgruppen gehen, gibt es keine konfliktreiche und langwierige Verteilung vom Lastwagen aus. "So kommt es nicht zu Gewalt und Chaos. Außerdem ist wegen der Nähe zu den Betroffenen und ihrer Beteiligung keine Begleitung durch Sicherheitskräfte nötig", betont Astrid Nissen, die Leiterin des Büros der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti.
In einem nächsten Schritt sollen in der Region 300 beschädigte Häuser und zwei Schulen wieder aufgebaut werden. Außerdem plant die Diakonie Katastrophenhilfe, Toiletten und Duschen für Erdbebenopfer zu errichten.

--> CARE Österreich

CARE Österreich setzt derzeit aus Spendenmitteln von "Nachbar in Not" folgende Hilfsleistungen um:
-- Trinkwasserversorgung (Tanklastwagen, Wasseraufbereitungsmittel) und Sanitäres (Bau von Latrinen etc.)
-- "Non-Food-Items": zum Beispiel Wasserkanister, Kochutensilien, Decken
-- Notunterkünfte wie Zelte und Plastikplanen
-- Matratzen
-- Hygienepakete
CARE verteilt die Hilfsgüter vor allem im Vorort Petionville und in Léogane und Carrefour.

Kosten aus NIN: 200.000 Euro

Seit 16. Jänner hat CARE mit den Mitteln aus "Nachbar in Not" die Versorgung von etwa 25.000 Menschen sicher gestellt. Für die mittel-bis langfristige Hilfe ist geplant, auch psychosoziale Hilfe für die Bebenopfer anzubieten, damit der Weg zurück ins Leben leichter fällt.

Ein Schwerpunkt von CARE in Haiti ist auch die Unterstützung für Frauen - derzeit vor allem für schwangere und stillende Frauen, die "Mütterkits" erhalten -, aber auch in Hinblick auf Gewalt gegen Frauen nach dem Erdbeben.

--> Hilfswerk Austria International

Notversorgung in zwei Camps in den ärmsten und am meisten betroffenen Bezirken Cazeau und La Saline:

-- medizinische Versorgung für ca. 1.500 Personen / pro Woche
-- Ankauf von Wassertanks für 5.000 Personen
-- psychologische Betreuung von 500 traumatisierten Personen
-- medizinische Versorgung, Ernährung, Zelte für 200 Waisenkinder -- Ankauf von Medikamenten, Verbandsmaterial, med. Geräte (z. B. Stethoskope, Fieberthermometer)
-- medizinische Nachbehandlung und psychologische Betreuung von 200 Amputierten/Schwerverletzten
-- Aufklärung über Gesundheit und Hygiene mit einem Netz von freiwilligen Gesundheitshelfer/innen
Begünstigte: 10.000 Personen
Budget für vier Monate: 400.000 Euro, davon 250.000 Euro durch "Nachbar in Not"

In Vorbereitung: landwirtschaftliche Nothilfe in der Nordwest-Provinz Bombardopolis:

-- Seit Ende Jänner sind 300.000 aus der Hauptstadt aufs Land geflüchtet, wo vor Beginn der Saatperiode im März dringend landwirtschaftliche Soforthilfe geleistet werden muss. Haiti hat bereits zwei Ernten verloren (Dürre und Erdbeben).
-- Hilfswerk Austria International plant unmittelbar den Ankauf von Saatgut, Dünger, Tiernahrung, landwirtschaftlichen Geräten, Bewässerungsanlagen.
Begünstigte: 500 Familien + Nachbarschaft (15.000 Personen)
Budget: 350.000 Euro, davon 150.000 Euro durch "Nachbar in Not"

--> Volkshilfe Österreich

Die Nothilfe der Volkshilfe Österreich mit ihren "solidar"-Partnern konzentriert sich auf die Stadt Jacmel und die dörflichen Gemeinden im Umland. Die Stadt im Süden von Port-au-Prince hatte rund 30.000 Einwohner, die Hälfte der Gebäude ist zerstört. Das einzige Krankenhaus des gesamten Departements für 500.000 Menschen ist praktisch unbenutzbar.

Soforthilfe-Beispiele:

In der ersten Phase wurden rund 25.000 Menschen mit Trinkwasser, Zelten, Hygieneartikel und medizinischer Hilfe versorgt. Tausende Hygiene-Kits, 6.000 Wasserkanister, zusätzlich Medikamente, Verbandsmaterial und Sterilisationsmaterial im Wert von 28.000 Euro und vieles mehr konnte geliefert werden.

Kosten aus NIN: 240.000 Euro

Mittel- bis langfristige Projekte:

Da die Menschen bis auf weiteres mit Wasser, Lebensmittel, Zelten, Kochgeschirr und Kochöfen versorgt werden müssen, wird die Nothilfe noch andauern. Die mit dem Geld der "Nachbar in Not"-Spenden geplanten mittel- und langfristigen Projekte der Volkshilfe werden langfristige Ernährungssicherheit und Stärkung der Einkommenssituation für die Menschen zum Ziel haben. Die genauen Projektkosten werden derzeit ermittelt.
Darüber hinaus wird Unterstützung zur Verarbeitung der menschlichen Verluste angeboten werden und die Förderung des Gemeinwesens, um die Selbstorganisation und den Zusammenhalt der Menschen zu stärken.

--> Malteser Hospitaldienst

Aus Mitteln von "Nachbar in Not werden zwei Klein-Lkws und ein Ambulanzfahrzeug beschafft, die die bisher provisorisch angemieteten Fahrzeuge zur Versorgung mit Hilfsgütern und für den Verletzten-Transport ersetzen sollen. Zusätzlich werden Generatoren beschafft, die im Bereich Léogane zur Stromerzeugung in der dort zu errichtenden Gesundheitsstation dienen.
Der "Nachbar in Not"-Anteil an den Hilfeleistungen der Malteser beträgt derzeit 150.000 Euro.

--> Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

Medizinische Soforthilfe für die Erdbebenopfer:

Das Projekt vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreich hat das Ziel, die Voraussetzungen für eine nachhaltige, langfristige medizinische Grundversorgung der notleidenden Bevölkerung zu schaffen. Dafür sorgt das mobile medizinische Team des Samariterbundes in Haiti, bestehend aus einem erfahrenen Notarzt, Notfallsanitäter/innen, einem Verbindungsoffizier, einem Logistiker und einem Einsatzleiter. Vor allem bis dato unzureichend versorgte Gebiete Haitis sollen davon profitieren. In erster Linie sollen somit eine medizinische Basisversorgung gewährleistet werden, insbesondere mangelt es an Wundversorgung - und an der Nachversorgung von Operationswunden oder Amputationen.

Kosten aus NIN: 86.000 Euro

Seit 26. Jänner 2010 ist das mobile medizinische Team des Samariterbundes im Auftrag der Vereinten Nationen in der Region Léogane unterwegs, um jene Menschen zu versorgen, zu denen bisher noch kaum Hilfe durchgedrungen ist. Es befinden sich insgesamt sieben Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs in Haiti. Damit stellt der Samariterbund eines der größten Einsatzteams österreichischer Non-Profit-Organisationen im Erdbebengebiet.

Insgesamt 183,3 Millionen Euro in 18 Jahren für "Nachbar in Not"

Insgesamt hat "Nachbar in Not" im 19. Jahr seines Bestehens mit der "Nachbar in Not"-Hilfe für Jugoslawien (1992 bis 2002) sowie nach der Stiftungsgründung 2003 mit internationalem Aktionsradius für die "Nachbar in Not"-Hilfsaktionen für die Kinder des Irak (2003), für die Flüchtlinge in Darfur (2004), für die Überlebenden des Tsunami (2004/05), für die Hochwasseropfer in Rumänien und Bulgarien (2005), für die Erdbebenopfer in Pakistan (2005) und die Hilfe für Haiti (2010) bisher 183,3 Millionen Euro lukriert.

Nur vier Wochen nach dem Beben sind rund ein Viertel aller "Nachbar in Not"-Spenden für Haiti - mehr als 2,7 Millionen Euro - für Soforthilfemaßnahmen umgesetzt. Um den Menschen auch eine Zukunft geben zu können, wird nachhaltige Hilfe notwendig sein.

Spendenmöglichkeiten für "Nachbar in Not":
"NACHBAR IN NOT - Erdbeben Haiti"
PSK 90 150 300 (BLZ 60000)
Online-Spenden unter: http://nachbarinnot.ORF.at
Telekom Austria-Spendentelefon (kostenlos aus ganz Österreich): 0800 222 444
SMS-Spenden:
0664 660 33 33 (Kennwort NIN plus Spendenbetrag schicken)

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