FSG-Marchsteiner: Neuversion des Austrofaschismus unterbinden!

Für zu viele "Nationale" oder "Heimattreue Freiheitliche" sind 76 Jahre offenbar lang genug um zu vergessen

Wien (OTS) - (FSG/ÖGB)- "Jede auch nur angedachte Neuversion des Austrofaschismus muss von Beginn an bekämpft und mit aller Kraft in ihre Schranken gewiesen werden", betonte heute, Freitag ,der Bundesjugendreferent der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (FSG/GdG-KMSfB), Robert Okenka, anlässlich des Gedenktags an den 12. Februar 1934.++++

"Die so genannten Februarkämpfe forderten 1934 in nur vier Tagen mehrere hundert Tote. Ausgelöst durch die faschistische diktatorische Führung des damaligen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß wurde mit Waffengewalt auf einen Schlag die hart erkämpfte Demokratie, geltende Menschenrechte und Freiheitsrechte ausgeschaltet und blutig niedergeschlagen" erinnert Okenka. Gerade in der Zeit eines immer mehr wieder aufkommenden Rassismus und Faschismus ist es gerade jetzt wichtig, gegen die Zeit des Austrofaschismus und des nachher regierenden Nationalsozialismus aufzuzeigen.

"Den Menschen muss klar werden, dass dieses Gedankengut außer Hass, Gewalt und Krieg nichts gebracht hat", stellt in diesem Zusammenhang der FSG/GdG-KMSfB-Jugendvorsitzende Peter Marchsteiner klar. Unser jetzt geltendes Recht auf Demokratie wurde über Jahre hinweg erkämpft. Dieses Grundrecht darf nicht wieder durch ewig gestrige "Neo-Austrofaschisten" zerschlagen werden. Die Forderung der GdG-KMSfB-Jugend: Der Februar 1934 als eine der dunkelsten Zeiten in der österreichischen Geschichte muss endgültig vergangen bleiben.

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