- 11.02.2010, 12:35:45
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Risiko Blumenstrauß?
LOTTELO über das Prinzip des Schenkens
Wien (OTS) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) macht
seit einer Woche gegen LOTTELO mobil und hat auch schon eine
Verbandsklage auf Unterlassung gegen LOTTELO eingebracht.
Hauptargument der Konsumentenschützer ist es, dass Jugendliche vor
dem "psychologischen Druck" bewahrt werden müssten, der nach VKI
Meinung durch das Spielprinzip auf den Teilnehmern lastet. Das vom
VKI vermeintlich wahrgenommene "Schneeballprinzip" von LOTTELO setzt,
so die Annahme der Konsumentenschützer, Spielteilnehmer unter Zwang,
für all diejenigen spielen zu müssen, die für einen selber gespielt
haben. Dies führt laut Annahme des VKI zu einer "Schuldenfalle".
"Bei LOTTELO steht in erster Linie die Freude am Schenken im
Vordergrund. Der Spielteilnehmer schenkt einem Freund die Chance, bis
zu einer Million zu gewinnen. Es wird sich wohl niemand in
existenzbedrohende Unkosten stürzen, nur um eine Gewinnchance zu
verschenken. Das Zurückspielen ist Teil der Möglichkeiten, die das
Spiel bietet, aber doch kein Zwang. Und um zu relativieren sei
betont, dass wir hier von einem Einsatz von 70 Eurocent sprechen.
Jeder Blumenstrauß zum Valentinstag kostet ein Vielfaches. Es wäre
interessant zu wissen, wie viele Menschen wegen "Schenkfreude" in die
Schuldnerberatung kommen", sagt Daniel Goldscheider, CEO von LOTTELO.
LOTTELO versus Valentin
Legt man das vom VKI beschriebene Szenario auf den kommenden
Valentinstag um, so sollte man darüber nachdenken, die Tradition des
Valentinsstraußes sofort gesetzlich zu verbieten und Blumenhändler
auf Unterlassung klagen. Denn Personen, die am 14. Februar Blumen
erhalten, fühlen sich möglicherweise "psychologisch unter Druck
gesetzt", diese Aufmerksamkeit direkt zurück zu schenken. Und ein
schöner Blumenstrauß kostet ein Vielfaches von LOTTELO. Stellt man
sich da ein "Schneeballprinzip" vor, dann ist die "Schuldenfalle"
ebenfalls vorprogrammiert.
Schenken als LOTTELO Spielprinzip
Das Spiel ist vom Prinzip her auf das Schenken ausgerichtet. Im
Mittelpunkt steht nicht, sich selber einen Gewinn zu verschaffen,
sondern seinen Freunden. LOTTELO bedeutet, jemand anderen etwas zu
geben - und zwar die Chance auf bis zu 1 Million Euro täglich. Der
Spielteilnehmer selbst gewinnt nicht, sondern der Freund hat die
Chance auf die Million.
Auch den Vorwurf der Unmoral kann Daniel Goldscheider nicht ganz
nachvollziehen: "Seit wann ist es unmoralisch, jemanden etwas zu
schenken? In diesem Fall ist es ein SMS mit einer Gewinnchance. Wer
will, kann zurückschenken - gezwungen ist niemand dazu. Geschenke
sind Teil der Natur des Menschen und sie in die Illegalität rücken zu
wollen, ist schlicht absurd."
Direktes Gespräch erwünscht!
Die Vorwürfe und Klagen wurden ohne die Konsultation des Unternehmens
eingebracht, kommuniziert wird nur über die Medien, nicht direkt.
Daniel Goldscheider ist trotzdem bereit, sich direkt mit den
Konsumentenschützern zu befassen: "Ich würde mich freuen, wenn der
VKI sich mit uns an einen Tisch setzen würde, damit wir direkt auf
die Anliegen des VKIs eingehen können."
Hintergrundinformationen
Über LOTTELO GmbH
Die LOTTELO GmbH ist eine 100%-Tochter der Schweizer LOTTELO AG.
Gründer und Geschäftsführer Daniel Goldscheider hält 85 Prozent der
Anteile. Die i4g Investment GmbH ist zu ca. 15% an der LOTTELO AG
beteiligt und repräsentiert Privatinvestoren, für die sie
Unternehmensbeteiligungen betreut und treuhändig verwaltet.
Die LOTTELO GmbH betreibt ein mobiles Gewinnspiel, das nicht dem
Österreichischen Glücksspielmonopol unterliegt.
Rückfragehinweis:
ACCEDO Austria GmbH
Sabrina Rachor
Tel.: 01-533 87 00-34
E-Mail: [email protected]
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2
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