Luksch: "Fusion ist auch eine Chance"

Wien (OTS) - "Die geplante Fusion zwischen mobilkom austria und Telekom Austria ist auch eine Chance für beide Betriebe", erklärte Mittwoch der Vorsitzende des Zentralbetriebsrats der mobilkom austria, Werner Luksch, nach einer Aussprache der Zentralbetriebsräte mit den Vorständen der Telekom-Austria-Holding unter Führung von Generaldirektor Hannes Ametsreiter.

Der Vorstand präsentierte Antworten auf den umfangreichen Fragenkatalog der Betriebsräte zu den Einzelheiten der geplanten Fusion. Im Zentrum des Gespräches standen jedoch drei Forderungen, die nach den Vorstellungen der Betriebsräte im Fall einer Fusion unabdingbar erfüllt werden müssen:

Erstens: Eine Garantie für die Sicherheit der Arbeitsplätze in beiden Unternehmen. "Aus dem Titel Fusion darf es keine einzige Kündigung geben", sagte Luksch mit Nachdruck und wies darauf hin, dass das für die mobilkom austria besondere Bedeutung habe, weil dort die Zahl der kündbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders groß sei.

Zweitens: Die Fusion müsse zu einem neuen gemeinsamen Unternehmen führen, in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne arbeiten und auf ihr neues Unternehmen stolz sein können. Nur diese Identifikation mit dem Unternehmen führe zu leistungsbereiten und motivierten Mitarbeitern. "In dem neuen Unternehmen muss ein Geist des Aufbruchs in eine gute Zukunft herrschen", sagte Luksch und dass das gelingt, dafür sei in hohem Maße der Vorstand verantwortlich. Es müßten Arbeitsbedingungen entstehen, die den Mitarbeitern trotz Streß und Leistungsdruck eine positive Arbeitshaltung möglich machten.

Und drittens müsse in dem neuen, gemeinsamen Unternehmen Kundenorientierung und Servicebereitschaft im Zentrum stehen, wie dies in der mobilkom austria von Anfang an der Fall war. "Nur durch optimalen Kundenservice werden wir im Wettbewerb bestehen, bleiben Marktführer und sichern damit die Arbeitsplätze im fusionierten Unternehmen", sagte Luksch.

Am Rande der Besprechnung nahm Mobilkom-Betriebsratschef Luksch auch kurz zum 'Rückzug von Telekom-Betriebsratsobmann Michael Kolek Stellung. Er respektiere dessen Entscheidung, sagte Luksch, wünsche Kolek alles Gute für die Zukunft, vor allem die volle Wiederherstellung seiner Gesundheit.

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