- 10.02.2010, 11:50:35
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Horner: Herzkatheter - ÖVP führt OberösterreicherInnen hinters Licht!
SPÖ-Landesgeschäftsführer kritisiert "ungesunden" Stockinger-Rückzieher
Linz (OTS) - Für Befremden sorgt der "ungesunde" Rückzieher von
VP-Landesrat Stockinger in Sachen Herzkatheter. "Wenn Landesrat
Stockinger jetzt die Anschaffung von Herzkathetern für die Spitäler
Steyr, Vöcklabruck und Ried in Frage stellt, dann ist das eine
fahrlässige Gefährdung der Gesundheitsversorgung in diesen Regionen.
Es ist aber auch ein klares Hinters-Licht-Führen der
OberösterreicherInnen, denen die Pühringer-Partei vor der
Landtagswahl 2009 diese Herzkatheter versprochen hat! Erstaunlich ist
auch, dass diese Mitteilung der Öffentlichkeit nicht von LH Pühringer
als Spitalsreferent übermittelt wird, sondern vom unzuständigen
VP-Landesrart Stockinger. Dr. Pühringer ist daher ungehend gefordert,
dazu Stellung zu nehmen"", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian
Horner zu den jüngsten Äußerungen Stockingers fest.
Der SPÖ Oberösterreich gehe es, so Horner, in erster Linie um eine
optimale Versorgung der PatientInnen. Deshalb halte sie an der
Anschaffung von zusätzlichen Herzkathetern fest. Horner: "Für uns
gilt das nach der Wahl wie vor der Wahl".
Herz-Kreislauferkrankungen sind bekanntlich mit Abstand die
Haupttodesursache (jährlich rund 5.300 Tote, das sind 44 % aller
Todesfälle in OÖ). Dabei sind erhebliche regionale Unterschiede
festzustellen. Nicht nur bei der Herzinfarkt-Sterblichkeit sondern
auch bei der Herzinfarktrate liegen die Versorgungsregionen
Pyhrn-Eisenwurzen, Traunviertel-Salzkammergut und Innviertel an der
Spitze.
"Gegen die Benachteiligung dieser Regionen bei der Versorgung sind
rasche Schritte notwendig", stellt der SPÖ-Geschäftsführer fest.
Darüber seien sich die Landtagsparteien auch vor den Wahlen noch
einig gewesen. Seit Juni 2009 gibt es einen gemeinsamen Beschluss
über die Neuanschaffung der zusätzlichen Katheter.
"Diesen Beschluss will die ÖVP jetzt offensichtlich ignorieren. Zum
anderen exerziert die ÖVP in Oberösterreich derzeit vor, was von
ihren Wahlversprechen zu halten ist. Ich appelliere an die
Volkspartei, nicht ausgerechnet bei der Gesundheitsversorgung das
Skalpell anzusetzen!", stellt der SP-Manager fest.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:gerald.hoechtler@spoe.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/194
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