Horner: Herzkatheter - ÖVP führt OberösterreicherInnen hinters Licht!

SPÖ-Landesgeschäftsführer kritisiert "ungesunden" Stockinger-Rückzieher

Linz (OTS) - Für Befremden sorgt der "ungesunde" Rückzieher von VP-Landesrat Stockinger in Sachen Herzkatheter. "Wenn Landesrat Stockinger jetzt die Anschaffung von Herzkathetern für die Spitäler Steyr, Vöcklabruck und Ried in Frage stellt, dann ist das eine fahrlässige Gefährdung der Gesundheitsversorgung in diesen Regionen. Es ist aber auch ein klares Hinters-Licht-Führen der OberösterreicherInnen, denen die Pühringer-Partei vor der Landtagswahl 2009 diese Herzkatheter versprochen hat! Erstaunlich ist auch, dass diese Mitteilung der Öffentlichkeit nicht von LH Pühringer als Spitalsreferent übermittelt wird, sondern vom unzuständigen VP-Landesrart Stockinger. Dr. Pühringer ist daher ungehend gefordert, dazu Stellung zu nehmen"", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Horner zu den jüngsten Äußerungen Stockingers fest.

Der SPÖ Oberösterreich gehe es, so Horner, in erster Linie um eine optimale Versorgung der PatientInnen. Deshalb halte sie an der Anschaffung von zusätzlichen Herzkathetern fest. Horner: "Für uns gilt das nach der Wahl wie vor der Wahl".
Herz-Kreislauferkrankungen sind bekanntlich mit Abstand die Haupttodesursache (jährlich rund 5.300 Tote, das sind 44 % aller Todesfälle in OÖ). Dabei sind erhebliche regionale Unterschiede festzustellen. Nicht nur bei der Herzinfarkt-Sterblichkeit sondern auch bei der Herzinfarktrate liegen die Versorgungsregionen Pyhrn-Eisenwurzen, Traunviertel-Salzkammergut und Innviertel an der Spitze.

"Gegen die Benachteiligung dieser Regionen bei der Versorgung sind rasche Schritte notwendig", stellt der SPÖ-Geschäftsführer fest. Darüber seien sich die Landtagsparteien auch vor den Wahlen noch einig gewesen. Seit Juni 2009 gibt es einen gemeinsamen Beschluss über die Neuanschaffung der zusätzlichen Katheter.
"Diesen Beschluss will die ÖVP jetzt offensichtlich ignorieren. Zum anderen exerziert die ÖVP in Oberösterreich derzeit vor, was von ihren Wahlversprechen zu halten ist. Ich appelliere an die Volkspartei, nicht ausgerechnet bei der Gesundheitsversorgung das Skalpell anzusetzen!", stellt der SP-Manager fest.

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