Markus Hinker neuer Vorsitzender der Personalvertretung in der Telekom Austria TA AG

10 Forderungen und mehr als 50 Fragen an den Vorstand - Ohne Klärung der offenen Fragen keine Zustimmung zu Fusion von Festnetz und Mobilfunk

Wien (OTS) - Die Personalvertretung in der Telekom Austria TA AG teilt mit, dass Markus Hinker am Mittwoch von seinen Gremien einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Zentralausschusses gewählt worden ist. Mit Markus Hinker (50) übernimmt einer der erfahrensten Belegschaftsvertreter in der Telekom Austria das Ruder in der Vertretung von rund 9.000 Kolleginnen und Kollegen. Der gelernte Fernmeldemonteur arbeitet seit über 33 Jahren in der Telekom Austria, ist seit mehr als zwanzig Jahren in der Personalvertretung engagiert und seit acht Jahren Mitglied des obersten Gremiums, des Zentralausschusses.

Bereits morgen, Donnerstag, starten die vertieften Gespräche zwischen Vorstand und Personalvertretung über eine mögliche Fusion von Festnetz und Mobilfunk. Die Personalvertretung hat dafür zehn Forderungen aufgestellt und dem Vorstand eine Liste von mehr als 50 Fragen übermittelt. Aus Sicht der Personalvertretung sind noch unzählige Aspekte einer solchen Fusion völlig unklar, vor allem welche Ziele das Management und die ÖIAG damit verfolgen, was ein solcher neuerlicher Umbau kostet und was er bringen soll und wie es mit den Abteilungen und mit den Kolleginnen und Kollegen weitergeht.

"Klar ist: Wir verlangen, dass alle Mitarbeiter eine langfristige Beschäftigungsgarantie erhalten und dass für jeden klar ist, welche Aufgabe er übernimmt, bevor wir mit einer Fusion beginnen. Und wir erwarten uns für unsere Kolleginnen und Kollegen eine Absicherung ihrer jetzigen Einkommen, Arbeitszeiten und sonstigen Rahmenbedingungen. Wenn diese Fragen nicht geklärt und unsere Forderungen nicht erfüllt sind, werden wir einer Fusionierung nicht zustimmen", so der neue Vorsitzende der Personalvertretung in der Telekom Austria TA AG, Markus Hinker.

Hinkers Vorgänger Michael Kolek (49) hat am Mittwoch seine Funktionen in der Personalvertretung aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt. Unter Koleks Vorsitz hat die Personalvertretung der Telekom in den vergangenen sechs Jahre konsequent den Ausverkauf des Unternehmens verhindert, eine Reihe beachtlicher Gehaltsabschlüsse erzielt und erst 2009 erfolgreich den Abbau von über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgewandt.

"Wir bedauern das abrupte Ausscheiden aus seinen Funktionen. Wir wünschen Michael Kolek für seinen bevorstehenden Eingriff alles Gute", so Hinker.

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