"IT-Business in Österreich": Österreicher bei Visual Computing Weltspitze

Visual Computing revolutioniert den Alltag - breites Forschungsspektrum in Österreich - eigene VC-Förderung stärkt heimische Wissenschaft

Wien (OTS) - Wenn sich Forscher von allen Seiten in eine 3D-Darstellung eines Gehirns zoomen können und so mehr darüber erfahren, wie es funktioniert: Dann ist das Visual Computing (VC). Design- und Konstruktionsprozesse, Simulationen, Produktion, Medizin, Filme und Medien - in diesen und anderen Bereichen sorgt VC schon heute für bessere Qualität, Effizienz, mehr Sicherheit und nicht zuletzt für Unterhaltung.

"Mit Visual Computing können bisherige Datenfriedhöfe visualisiert und damit nutzbar gemacht werden. Über die Augen bekommt man Informationen am leichtesten ins menschliche Gehirn hinein", betont Georg Stonawski, Geschäftsführer des international renommierten VC-Forschungszentrums VRVis, im MONITOR-Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2010".

Eine Studie des Innovationsberaters und Marktforschers Innovendo hat gezeigt, dass wichtige Felder der IT-Forschung auf diesem Gebiet in Österreich hervorragend besetzt sind. Es gebe ein großes Potenzial auf Forschungsseite und eine dynamische Szene spezialisierter Unternehmen, lautet das Resümee. Und Michael Gervautz, Geschäftsführer der auf VC-Anwendungen spezialisierten Imagination GmbH, ergänzt: "Die meisten guten Forscher auf dem Gebiet Augmented Reality (erweiterte Realität, Anm.) kommen aus Österreich."

Dieses erfreuliche Ergebnis ist zu einem guten Teil auch auf das BMVIT-Impulsprogramm FIT-IT zurückzuführen, in dessen Rahmen 2006 eine eigene VC-Programmlinie eingeführt worden ist. Die Studie bezeichnet sie auch als einen wichtigen Motor für die Vernetzung der VC-Forschungsinstitute untereinander, die Verbesserung des Know-how-Transfers und des Verwertungspotenzials. Der vorgegebene Rahmen von drei bis acht Jahren für das Erreichen der Marktreife der vom BMVIT geförderten Projekte trage ebenfalls zu einer engeren Vernetzung von Forschung und Wirtschaft bei - und damit zu mehr Praxisnähe, betonen die Autoren der Studie.

Neunte Ausgabe

"IT-Business in Österreich" wird vom IKT-B2B-Monatsmagazin MONITOR bereits zum neunten Mal herausgebracht und ist das einzige derartige Jahrbuch im deutschsprachigen Raum. Die diesjährigen Topthemen sind unter anderem der IKT-Markt in Österreich, die EU-Dienstleistungsrichtlinie, E-Government in Österreich oder das B2B-Marketing für Start-up-Unternehmen. Das Buch kostet 25 Euro (exklusive Versand) und kann ab sofort unter www.monitor.co.at/itbuch bestellt werden.

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