Häupl in ÖSTERREICH: "Fekter Asylpolitik wegnehmen"

Wiener Bürgermeister will Integrationsfragen anderem Regierungsmitglied zuordnen

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) antwortet der Wiener Bürgermeister Michael Häupl auf die Frage, wie er im kommenden Wiener Wahlkampf mit den Themen Sicherheit und Ausländer umgehen werde: "Indem ich sauber trenne. Ja, es gibt auch kriminelle Ausländer. Und Kriminelle sind zu verfolgen, ob sie Migrationshintergrund haben oder nicht.Was gar nicht hilft, sind wirre Pressekonferenzen der Innenministerin, während die Zahl der Polizisten sinkt. Das ist inakzeptabel."

Heftig fällt Häupls Kritik nach den Vorfällen ums Flüchtlingsprojekt Eberau und dem negativen Asyl-Bescheid für einen serbischen Kreisky-Preisträger an Innenministerin Maria Fekter aus: "Man muss die Integrationspolitik endlich einem anderen Regierungsmitglied zuordnen, weil da ständig Asylwerber mit Kriminellen verwechselt werden."

Häme hat der Wiener SP-Chef für Konkurrenz Heinz Christian Strache und dessen Bundespräsidenten-Pläne übrig: "Wer dieses Amt mit der Wiener Wahl verwechselt, dem kann man nicht helfen. Strache würde aber alles tun, um in eine Regierung zu kommen. Er will nur was werden. Präsident, Bürgermeister oder Vizekanzler. Hauptsache ein Amterl."

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