EKZ St. Ruprecht Spielball eines ÖVP-internen Machtkampfes

Martinz will Pacher schwächen

Klagenfurt (OTS) - Zum Spielball eines Machtkampfes innerhalb der ÖVP wurde offensichtlich das Projekt "EKZ St. Ruprecht". Dies sei laut SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser gestern hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand "Thema des Tages" der ÖVP-Landtagsriege gewesen.

Demnach habe Josef Martinz zum Schein zwar die Weisung erteilt, die Umwidmung der Stadt Klagenfurt nicht zu genehmigen - die Ablehnung Scheuchs sei allerdings von Anfang an mit dem ÖVP-Chef "ausgepackelt" gewesen. Ziel des "abgekarteten Spiels": die Schwächung von Wirtschaftskammerpräsident Josef Pacher im laufenden Wahlkampf -dieser sollte in der Sache EKZ "am ausgestreckten Arm verhungern", so unverhohlen ein enger Martinz-Berater. Der ÖVP-Chef habe kein Interesse, dass Pacher - einer seiner größten Kritiker - nach der WK-Wahl zu stark werde. Pacher habe parteiintern schon ein "Großreinemachen innerhalb der ÖVP" nach der Wahl angekündigt, brodelt die Gerüchteküche. (Schluss)

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