Telekom Austria startet mit Sparprogramm ins neue Jahr

Innsbruck/Wien (OTS) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch analysieren im Service "Medien-ATX" monatlich die Präsenz der ATX-Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands und der Schweiz. Mit jeweils 21 Nennungen sind die Erste Bank österreichische Sparkassen AG und die Telekom Austria AG im Jänner 2010 die Präsenzleader im Ranking der ATX-Unternehmen.

Im Jänner 2010 führen die Erste Bank österreichische Sparkassen AG und die Telekom Austria AG mit jeweils 21 Nennungen das Präsenz-Ranking der ATX-Unternehmen an. Die Expertenmeinungen der Erste Bank Analysten sorgen für eine hohe Medienpräsenz. Das Unternehmen gehört schon jetzt zu den stärksten Kreditinstituten in Osteuropa und denkt über weitere Zukäufe in Ungarn nach.

Die Telekom Austria startet mit einem strikten Sparprogramm ins neue Jahr, da das Telekommunikationsunternehmen für 2010 Umsatz- und Gewinnrückgänge erwartet. Eine Ursache für die Verluste ist die Wirtschaftskrise in Osteuropa, wo das Unternehmen ein Drittel des Konzernumsatzes erwirtschaftet.

Mit 18 Nennungen kommt die STRABAG SE auf den dritten Platz im Ranking. Der österreichische Baukonzern teilte mit, seine Anteile an der tschechischen Bahnbaufirma Viamont DSP von 50% auf 100% aufzustocken. Außerdem, wird der bisherige Konzernsprecher Christian Ebner ins operative Geschäft wechseln und die Führung über die Region Asien und Afrika übernehmen.

Der Wechsel von Christian Ebner in den operativen Bereich der STRABAG, die anstehenden Personalveränderungen im Vorstand der OMV und der Sparkurs der Telekom Austria AG sind für den Großteil der 42 Aussagen zum Top-Thema Management Issues verantwortlich.

Die 37 Aussagen zum Themenbereich Betriebswirtschaftliche Performance betreffen unter anderem den Umsatzrückgang bei der Telekom Austria, die Konzerngewinne von RHI, die steigende Auftragslage der STRABAG und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Osteuropa auf die Vienna Insurance Group.

Zu 27 Aussagen kommt es im Bereich Börse und Finanzmarkt. Die Aktienverluste und "A+"-Bewertung der Vienna Insurance Group, eine Chronik des Post AG Börsegangs und Empfehlungen der RCB zu defensiven Werten wie der Telekom Austria führen dazu, dass dieser Themenbereich im Jänner 2010 den dritten Rang einnimmt.

Ereignis-Faktoren zu den Top-3 Themen der Erste Bank österreichische Sparkassen AG:

Die Expertenmeinungen der Erste Bank Analysten zur wirtschaftlichen Entwicklung der Länder Osteuropas, zur Eigenkapitalquote der österreichischen Banken und zum österreichischen Immobilienmarkt schlagen sich in acht Aussagen zum Thema Forschung - Entwicklung - Technologie nieder. Ebenfalls auf acht Aussagen kommt die Erste Bank beim Thema Wettbewerb und Markt. Die Stellung des Kreditinstitutes als eines der stärksten in Osteuropa und die Expertisen zur Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Banken und osteuropäischer Länder der Erste Bank-Analysten führen in diesem Themenbereich zum genannten Ausschlag. Zu elf Aussagen kommt es im Bereich Börse & Finanzmarkt, Gründe dafür sind die Aufstufung durch Goldman Sachs von "Neutral" auf "Buy", der Kapitalerhöhung die Erste Bank von 2009 und das am S-Box-Kroatien-Index gehandelte Endlospapier der Bank.

Ereignis-Faktoren zu den Top-3 Themen der Telekom Austria AG:

Wegen der gesunkenen Gewinnerwartungen für das Jahr 2010, der Mindestdividende von 75 Cent pro Aktie und weil die Telekom Teile der Firmenwerte ihrer Osteuropa-Töchter abschreiben muss, erzielt der Themenbereich Betriebswirtschaftliche Performance mit acht Aussagen die höchste Medienresonanz des Telekommunikationsunternehmens. Je sieben Aussagen entfallen auf die Themenbereiche Internationalisierung und Management Issues. Weil die Telekom Austria ihre Umsatz- und Gewinnprognosen aufgrund der Krise in Osteuropa senken muss, kommt es zu dieser Ausprägung im erstgenannten Bereich. Der Ausschlag im Themenbereich Management Issues lässt sich mit dem strikten Sparkurs, den sich die Telekom verordnet hat und dem Engagement des ehemaligen TA-Vorstandes Johannes Ditz als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Hypo Group Alpe Adria erklären.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz der ATX-Unternehmen in der Berichterstattung internationaler Wirtschaftszeitungen. Der Medien-ATX wird jeden Monatsbeginn aktualisiert und ist über http://www.ots.at kostenlos abrufbar.

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