• 04.02.2010, 15:35:02
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Klarstellung zu Jahresabschlussprüfung 2007/08 der Osterfestspiele

Raue: Berichte von Ernst & Young im Juni 2007 enthielten keine Hinweise auf Unregelmäßigkeiten

Salzburg (OTS) - (LK) Als "verantwortungslose und
missverständliche Darstellung" bezeichnete heute, Donnerstag, 4.
Februar, Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Raue, interimistischer
Geschäftsführer der Osterfestspiel Ges.m.b.H., Behauptungen, wonach
bereits im Juni 2007 "Ernst & Young" auf "Unregelmäßigkeiten"
hingewiesen und eine "Neuorganisation vorgeschlagen" habe. "Die
Darstellung ist fehlerhaft, für die Behauptung, die Festspiel-Affäre
sei seit 2007 bekannt, fehlt jede Grundlage", betonte Raue.

Raue stellt darüber hinaus klar: "Es gab in keinem der beiden
Berichte von Ernst & Young einen Hinweis auf Unregelmäßigkeiten,
vielmehr enden beide Berichte mit einem uneingeschränkten Testat.
Auch der Hinweis auf das Unternehmensreorganisationsgesetz schränkt
den Bestätigungsvermerk nicht ein, ist vielmehr ein Routinehinweis,
wie er in diesen Berichten üblich ist. Der Prüfbericht stellt nicht
fest, die 22 Beschäftigten der Osterfestspiele hätten im Schnitt
142.000 Euro verdient. Zum einen gibt es keine 22 Fest-Beschäftigte,
zum anderen verdient kein Einziger der Beschäftigten diese Summe. Die
höchst bewilligte Summe lag beim damaligen Geschäftsführer mit
117.000 Euro im Jahr."

Der Prüfbericht von Ernst & Young fasst seine Untersuchung im
Bestätigungsvermerk wie folgt zusammen: "Wir sind der Auffassung,
dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser
Prüfungsurteil darstellt. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt", heißt es wörtlich. "Die Darstellung, Ernst & Young habe auf
'Unregelmäßigkeiten' hingewiesen, ist damit falsch", betonte der
interimistische Osterfestspiel-Geschäftsführer Dr. Peter Raue.

"Richtig ist, dass die Osterfestspiele für Personal insgesamt rund
3,1 Millionen aufwenden, die Zahl ist aber nur verständlich wenn man
weiß: Diese Summe wird aufgebracht für die festen und freien
Mitarbeiter, für Solisten, Chöre, Orchester, Dirigenten, sämtliche
Techniker, Maskenbildner, Schneider usw.." Dr. Raue zeigt kein
Verständnis für eine derartige offensichtliche Falschmeldung.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/15

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