VIER PFOTEN: Markus Rogan nutzt Tierquälerei zur Imagepflege

Rogan schächtet Schaf - in Österreich strafbare Tierquälerei

Wien (OTS) - In der aktuellen Ausgabe von NEWS (sowie auf deren Website news.at) wird eine Reise des Schwimmers Markus Rogan nach Äthiopien gezeigt. Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass Rogan gemeinsam mit der Familie seines Patenkindes ein Schaf schlachtet -sogar auf der Titelseite von NEWS ist ein Foto des blutenden Tieres zu sehen. VIER PFOTEN verurteilt aufs Schärfste, dass Rogan die öffentliche Zurschaustellung von Tierleid zur Imagepflege nutzt.

Die Fotos weisen obendrein eindeutig auf Schächtung hin. Schächtung ist eine besonders grausame Form der Tiertötung: Beim Schächten werden mit einem sehr scharfen Messer in einem einzigen Schnitt die Luft- und Speiseröhre und die großen Blutgefäße durchtrennt. Das Tier blutet dann langsam aus. Schächten ist ein religiöser Ritus. VIER PFOTEN liegt es fern, in die Religionsfreiheit verschiedener Kulturen eingreifen zu wollen - dennoch ist dieser Ritus seit Jahren in der Öffentlichkeit höchst umstritten. Immer wieder facht die Diskussion auf, ob das Tier vorher betäubt werden dürfe. Schächten ohne Betäubung ist beispielweise in Deutschland aus Tierschutzgründen bereits verboten worden, in Österreich muss das Tier sofort nach dem Schächtschnitt betäubt werden. Kurz: Die höchst tierquälerische Form des unbetäubten Schächtens ist in mehreren Ländern bereits eine Straftat.

Im Falle des von Rogan geschächteten Schafes hat VIER PFOTEN Zweifel daran, dass das Tier betäubt wurde - weder vorher noch nachher. Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN, betont:
"Egal, ob betäubt oder unbetäubt, eine Schächtung zur eigenen Imagepflege öffentlich darzustellen, ist im Grunde verachtenswert. Traurig, dass Rogan anscheinend nicht durch seine sportlichen Erfolge punkten kann." VIER PFOTEN fordert eine Stellungnahme von Markus Rogan oder seinem Management zu diesem Thema.

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