• 03.02.2010, 12:26:45
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VIER PFOTEN fordert ein Verbot von Bleimunition bei der Jagd

Wien (OTS) - VIER PFOTEN schließt sich der heute gestellten
Forderung der Arbeiterkammer Wien an, wonach bleihältiger Schrot für
die Jagd verboten werden soll. Das Fleisch der Tiere wies in etwa
einem Viertel der Fälle eine viel zu hohe Bleikonzentration auf.
AK-Konsumentenschützer Heinz Schöffl erklärt in einer Aussendung:
"Blei ist ein giftiges Schwermetall." Es wirkt sich beim Menschen
höchst negativ auf den Blutkreislauf aus und kann laut Schöffl zu
"Magenerkrankungen, Nierenstörungen oder Kopfschmerzen" führen.

Doch Bleimunition ist nicht nur für Menschen schädlich, es ist
auch eine besonders grausame Form der Jagd. Tiere, die angeschossen
werden, aber weiterleben, gehen oft danach an einer Bleivergiftung
zugrunde. Bleimunition löst unter lebenden Tieren eine Kettenreaktion
aus, die sich im Extremfall auf die komplette Flora eines Waldes
auswirken kann. Bleischrot in Ufernähe wirkt sich auf den Bleigehalt
des Wassers und damit auf die Fische und Vögel, die sich in
Wassernähe befinden, aus.

"Besonders schlimm ist es aber, wenn ein angeschossenes Tier
später stirbt und dann von anderen Tieren des Waldes gefressen wird.
Dann gehen nämlich auch diese Tiere elendiglich zugrunde", erklärt
Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN: "Die Jagd an sich
ist sowieso schon reine Tierquälerei, man muss es nicht noch durch

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/227

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