• 02.02.2010, 21:01:02
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Zweierlei Maß bei Event-Förderung (von Markus Kaufmann)

Ausgabe 3. Feb. 2010

Klagenfurt (OTS) - Jahrelang galt der Kärntner Eventwahn als der
Weisheit letzter Schluss. Die Politik konnte nicht genug davon
bekommen, koste es, was es wolle. Jetzt nähert sich der Schuldenstand
der Drei-Milliarden-Marke und auf einmal ziehen LHDörfler und Co. die
Notbremse.

Im Visier der Neo-Sparfüchse ist vor allem das Beachvolleyballturnier
in Klagenfurt. Über 840.000 Euro kostet das Event jährlich Stadt und
Land - alles Steuergeld wohlgemerkt. Zum Vergleich: Das Harleytreffen
kostet 253.000 Euro, der Ironman 160.000 Euro und die Sommer- bzw.
Wintermusi in Bad Kleinkirchheim 105.000 bzw. 57.000 Euro. Zusammen
sind das 575.000 Euro, um 265.000 Euro weniger als das
Beachvolleyballturnier.

Nun hat Jagerhofer viele Argumente für sein Event parat:
Wertschöpfung und Werbewert machen Millionen aus, sagt er. Das mag
schon stimmen. Jagerhofer braucht dem Kärntner Steuerzahler aber
nicht zu erzählen, dass sein Event mehr bringt als Harley, Ironman
und Musi zusammen.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:[email protected]

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/413

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