BZÖ-Herist fordert Rücktritt von Kaipel und Glaser

Verantwortungsloses Verhalten der SPÖ und ÖVP-Abgeordneten zum Asylzentrum in Eberau

Eisenstadt (OTS) - "Kein Asyl-Erstaufnahmezentrum in Eberau"
lautete der BZÖ-Antrag, der im Interesse der Burgenländerinnen und Burgenländer am vergangenen Freitag im Parlament abgestimmt wurde. "SPÖ und ÖVP haben eine Beschlussfassung verhindert", kritisiert der burgenländische BZÖ-Landessprecher Dieter Herist die "scheinheilige und verlogene Politik von Rot und Schwarz. Kaipel und Glaser haben gegenüber der südburgenländischen Bevölkerung verantwortungslos gehandelt und sind daher rücktrittsreif!"

Seit Fekters Ankündigung, eine Asyl-Erstaufnahmestelle in Eberau zu planen, beteuerten alle Politiker von Rot und Schwarz im Burgenland, dass nicht über die Bevölkerung drübergefahren werden dürfe, erinnert Herist. Bei der letzten Sitzung im Parlament haben die burgenländischen Nationalratsabgeordneten von SPÖ und ÖVP aber völlig anders gehandelt und abgestimmt. Für Herist ist es ein "unglaublicher Skandal, dass ausgerechnet die südburgenländischen Abgeordneten Kaipel und Glaser einen Beschluss gegen das Asyl-Erstaufnahmezentrum verhindert haben."

Insgesamt vier Vertreter des Burgenlands haben gegen ihre Wähler gehandelt und damit gezeigt, dass ihnen das Anliegen der Einwohner von Eberau egal ist, erinnert Herist: "Während die SPÖ-Abgeordneten Kaipel und Steier der Abstimmung bewusst fernblieben, stimmten die beiden ÖVP-Abgeordneten Glaser und Klikovits gleich dagegen." Durch die Zustimmung zum BZÖ-Antrag "hätten aber die Ängste und Sorgen der südburgenländischen Bevölkerung ein für allemal beseitigt werden können", betont Herist.

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