- 02.02.2010, 11:23:08
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BZÖ-Herist fordert Rücktritt von Kaipel und Glaser
Verantwortungsloses Verhalten der SPÖ und ÖVP-Abgeordneten zum Asylzentrum in Eberau
Eisenstadt (OTS) - "Kein Asyl-Erstaufnahmezentrum in Eberau"
lautete der BZÖ-Antrag, der im Interesse der Burgenländerinnen und
Burgenländer am vergangenen Freitag im Parlament abgestimmt wurde.
"SPÖ und ÖVP haben eine Beschlussfassung verhindert", kritisiert der
burgenländische BZÖ-Landessprecher Dieter Herist die "scheinheilige
und verlogene Politik von Rot und Schwarz. Kaipel und Glaser haben
gegenüber der südburgenländischen Bevölkerung verantwortungslos
gehandelt und sind daher rücktrittsreif!"
Seit Fekters Ankündigung, eine Asyl-Erstaufnahmestelle in Eberau zu
planen, beteuerten alle Politiker von Rot und Schwarz im Burgenland,
dass nicht über die Bevölkerung drübergefahren werden dürfe, erinnert
Herist. Bei der letzten Sitzung im Parlament haben die
burgenländischen Nationalratsabgeordneten von SPÖ und ÖVP aber völlig
anders gehandelt und abgestimmt. Für Herist ist es ein "unglaublicher
Skandal, dass ausgerechnet die südburgenländischen Abgeordneten
Kaipel und Glaser einen Beschluss gegen das Asyl-Erstaufnahmezentrum
verhindert haben."
Insgesamt vier Vertreter des Burgenlands haben gegen ihre Wähler
gehandelt und damit gezeigt, dass ihnen das Anliegen der Einwohner
von Eberau egal ist, erinnert Herist: "Während die SPÖ-Abgeordneten
Kaipel und Steier der Abstimmung bewusst fernblieben, stimmten die
beiden ÖVP-Abgeordneten Glaser und Klikovits gleich dagegen." Durch
die Zustimmung zum BZÖ-Antrag "hätten aber die Ängste und Sorgen der
südburgenländischen Bevölkerung ein für allemal beseitigt werden
können", betont Herist.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Burgenland/Presse
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4527
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