• 01.02.2010, 12:20:12
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Ärztekammer zu Anwendungsbeobachtungen: Für Patientensicherheit wichtig

Wawrowsky weist Zusammenhang mit Korruption zurück

Wien (OTS) - Die Beobachtung und Dokumentation der Wirkungen und
Nebenwirkungen von zugelassenen Medikamenten gehören nach Aussage der
Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) zu den zentralen ärztlichen
Aufgaben. Der Zusammenhang mit Korruption wird vom Bundesobmann der
niedergelassenen Ärzte und ÖÄK-Vizepräsidenten, Günther Wawrowsky,
Montag in einer Aussendung zurückgewiesen, zumutbare Maßnahmen zur
Hebung der Transparenz wurden begrüßt. Das Hörfunk-Morgenjournal
hatte Fragen dieser ärztlichen "Anwendungsbeobachtungen" Montag
aufgegriffen.

Wawrowksy: "Manche Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten
stellen sich erst nach Jahren heraus. Die laufende Beobachtung ist
daher wichtig und letztlich auch eine Frage der Patientensicherheit."
Der ÖÄK-Vize und Obmann der niedergelassenen Ärzteschaft wies im
Weiteren darauf hin, dass Anwendungsbeobachtungen im ärztlichen
"Verhaltenskodex bei der Zusammenarbeit mit der Pharma- und
Medizinprodukteindustrie" geregelt seien. "Nachdem Ärztinnen und
Ärzte Anwendungsbeobachtungen mitunter für mehrere Firmen und
Medikamente durchführen, gibt es auch keine Auswirkung auf die
Verschreibepraxis", sagte Wawrowsky. (ms)

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Mag. Martin Stickler
Tel.: (++43-1) 513 18 33-14
Mail: m.stickler@aerztekammer.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/162

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