• 28.01.2010, 09:26:22
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Weiße Pracht - Gefahr durch verschneite Verkehrsschilder

Wien (OTS) - Speziell an der Alpennordseite gibt es derzeit so
viel Schnee wie schon seit langem nicht mehr. Doch die weiße Pracht
bedeckt außer der Landschaft auch so manches Verkehrszeichen. Die
Allianz erklärt, wie sich Autofahrer in dieser Situation richtig
verhalten.

Wintersportlern macht er Freude, Autofahrern eher Sorgen: Schnee.
Denn dieser verhüllt nicht nur die Landschaft, sondern auch viele
Verkehrszeichen. Und diese sind grundsätzlich trotzdem zu beachten,
denn hier gilt der so genannte Sichtbarkeitsgrundsatz. "Ein
ordnungsgemäß aufgestelltes Verkehrszeichen behält seine Gültigkeit,
auch wenn es durch Schnee unkenntlich geworden ist", erklärt Allianz
Sicherheitsexperte Ing. Gerhard Bernard. Ein Schild aber, das der
Verkehrsteilnehmer nicht erkennen konnte bzw. von dem er keine
Kenntnis hatte, wird als "unwirksam" bezeichnet. Dann kann dem Fahrer
auch kein Verschulden angelastet werden.

Aber Achtung!

Bei jenen Verkehrszeichen, die anhand ihrer Form klar
identifizierbar sind, kennt die Rechtsprechung bei Nichtbeachtung
kein Pardon. "Ein Achteck ist immer ein Stoppschild und gilt ohne
Einschränkung - auch in verschneitem Zustand", so Bernard. Ein auf
der Spitze stehendes Dreieck bedeutet immer "Vorfahrt gewähren", und
ein auf der Spitze stehendes Quadrat markiert garantiert eine
"Vorrangstraße". Diese Verkehrsschilder müssen auf jeden Fall befolgt
werden.

Anders verhält es sich bei den dreieckigen Gefahren- und runden
Verbots- oder Beschränkungszeichen. Sind diese verschneit, muss sie
niemand freischaufeln, besondere Vorsicht ist aber angebracht. Denn
das verdeckte Zeichen könnte beispielsweise eine
Geschwindigkeitsbegrenzung anordnen oder vor einer Gefahrenstelle
warnen. Von Ortskundigen wird ohnehin erwartet, dass sie ein Zeichen
und seinen Inhalt kennen und sich - auch wenn es zugeschneit ist -
entsprechend verhalten.

Besser langsamer

Wer das Tempo drosselt und bremsbereit fährt, ist damit im Winter
jedenfalls sicherer unterwegs - speziell bei unklarer
Verkehrssituation. Denn schon auf trockener Fahrbahn ist das richtige
Einschätzen des Bremsweges schwierig, bei Schnee und Eis umso mehr.
Hier kann der Bremsweg um ein Vielfaches ansteigen, eine angepasste -
und somit deutlich reduzierte! - Fahrgeschwindigkeit ist daher
unabdingbar. Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Wenn man 100 km/h
fährt und ideale Bedingungen herrschen, also ein trockener und
griffiger Belag bei warmen Temperaturen, beträgt der Bremsweg um die
40 Meter. Auf einer eisglatten Straße erhöht sich der Bremsweg mit
Winterreifen auf fast 300 Meter. Der Reaktionsweg ist da noch gar
nicht berücksichtigt. "Man kann sich also sehr gut vorstellen, wie
schnell bei Schnee und Eis ein Unfall passiert, wenn man nicht
besonders aufmerksam und bremsbereit fährt", erklärt Bernard.

Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/

- Foto: Verschneite Verkehrsschilder ((C) Allianz) -
Abdruck honorarfrei
- Foto: Ing. Gerhard Bernard, ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396

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