• 27.01.2010, 12:02:54
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Bezirksvorstehung Josefstadt: Verkehrsvermeidung verbessert Lebensqualität

Rahdjian: Vorrang hat immer noch der Mensch

Wien (OTS) - "Als Bezirksvorsteher der Josefstadt bin ich vor
allem am Vorrang für Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität für
die Wohnbevölkerung in diesem eng strukturierten Bezirk interessiert.
Maßnahmen zur Reduktion des bezirksfremden Durchzugsverkehrs und
Verkehrsvermeidung sind dringend notwendige Beiträge", stellt Herbert
Rahdjian fest.

Unter Beachtung ökologischer Aspekte sind daher laufend weitere
Maßnahmen im Bereich des Verkehrs von enormer Bedeutung. Dazu zählen
Attraktivierung und Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, - die
neue Ausweichschleife (Linie 2) beim Parlament ist ein erster
Schritt. Die Einhaltung der Intervalle soll zu vermehrtem Umstieg auf
die Öffis bewegen.

Viele Strecken im Achten sind fußläufig zu bewältigen. Die
barrierefreie Gehsteiggestaltung ist praktisch flächendeckend
umgesetzt, weitere Verbesserungen an Ampelanlagen in Planung. Der
nachweislich fahrradfreundlichste Bezirks Wiens setzt auf wesentliche
Begleitmaßnahmen wie Radfahren gegen die Einbahn und Schaffung
ausreichender und sicherer Abstellmöglichkeiten. Zudem benötigt das
legale Parken von zehn Rädern nur gleich viel Platz wie ein einziger
geparkter PKW.

Das von den Grünen im Gemeinderat vor vielen Jahren beantragte
"Anrainerparken" (Grüne Zonen) wurde seitens der Stadt Wien
abgelehnt. Das Thema ist also kein politsches Neuland. Die
Parkraumbewirtschaftung (Parkpickerl) hat den AnwohnerInnen des
Bezirks erhebliche Verbesserungen gebracht, ebenso die zeitliche
Ausweitung auf 22 Uhr. Eine weitere umfangreiche Verbesserung, auch
für den 8.Bezirk, könnte durch die - von den Grünen in den
Außenbezirken gewünschte - Einführung des Parkpickerls für Bezirke
außerhalb des Gürtels erreicht werden.

Die Josefstadt ist flächendeckend Tempo 30-Zone, ausgenommen sind
die von Bim und Bus befahrenen Straßen, das erhöht die Sicherheit für
Alle, besonders Kinder und ältere Menschen. "Vorrang hat immer noch
der Mensch, seine Gesundheit und seine Sicherheit", schließt
Rahdjian.

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