Bezirksvorstehung Josefstadt: Verkehrsvermeidung verbessert Lebensqualität

Rahdjian: Vorrang hat immer noch der Mensch

Wien (OTS) - "Als Bezirksvorsteher der Josefstadt bin ich vor
allem am Vorrang für Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität für die Wohnbevölkerung in diesem eng strukturierten Bezirk interessiert. Maßnahmen zur Reduktion des bezirksfremden Durchzugsverkehrs und Verkehrsvermeidung sind dringend notwendige Beiträge", stellt Herbert Rahdjian fest.

Unter Beachtung ökologischer Aspekte sind daher laufend weitere Maßnahmen im Bereich des Verkehrs von enormer Bedeutung. Dazu zählen Attraktivierung und Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, - die neue Ausweichschleife (Linie 2) beim Parlament ist ein erster Schritt. Die Einhaltung der Intervalle soll zu vermehrtem Umstieg auf die Öffis bewegen.

Viele Strecken im Achten sind fußläufig zu bewältigen. Die barrierefreie Gehsteiggestaltung ist praktisch flächendeckend umgesetzt, weitere Verbesserungen an Ampelanlagen in Planung. Der nachweislich fahrradfreundlichste Bezirks Wiens setzt auf wesentliche Begleitmaßnahmen wie Radfahren gegen die Einbahn und Schaffung ausreichender und sicherer Abstellmöglichkeiten. Zudem benötigt das legale Parken von zehn Rädern nur gleich viel Platz wie ein einziger geparkter PKW.

Das von den Grünen im Gemeinderat vor vielen Jahren beantragte "Anrainerparken" (Grüne Zonen) wurde seitens der Stadt Wien abgelehnt. Das Thema ist also kein politsches Neuland. Die Parkraumbewirtschaftung (Parkpickerl) hat den AnwohnerInnen des Bezirks erhebliche Verbesserungen gebracht, ebenso die zeitliche Ausweitung auf 22 Uhr. Eine weitere umfangreiche Verbesserung, auch für den 8.Bezirk, könnte durch die - von den Grünen in den Außenbezirken gewünschte - Einführung des Parkpickerls für Bezirke außerhalb des Gürtels erreicht werden.

Die Josefstadt ist flächendeckend Tempo 30-Zone, ausgenommen sind die von Bim und Bus befahrenen Straßen, das erhöht die Sicherheit für Alle, besonders Kinder und ältere Menschen. "Vorrang hat immer noch der Mensch, seine Gesundheit und seine Sicherheit", schließt Rahdjian.

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